Wie „Arschloch“-Hymnen von Vice Personen bloßstellen

Ich lese Vice gerne mal wegen sehr exotischen Artikeln (z.B. über Nordkorea), aber manchmal finde ich dortige Artikel haaresträubend. So wie diese hier:

– WARUM DIE SACHE MIT DEM SCHWANZ IN DER SOCKE TOTALER SCHEISS IST
– WIE DIE ENGLISCHE JUGEND VON ARSCHLÖCHERN UNTERWANDERT WIRD

Hergezogen wird primär über Jugendliche, die sich wie Jugendliche benehmen sowie über die Prostatakrebs-Hashtag-Kampagne #CockInASock, bei der Männer (meist durchtrainiert) Fotos von sich auf Twitter posteten. Vice beschimpfte die Teilnehmer als Arschlöcher und das Ganze sah bei besagten Jugendlichen in britischen Diskos ähnlich aus.

Der Artikel las sich wie: Hier geht einer, um sich vom Pöbel abzugrenzen, auf Niedermenschen-Jagd und berichtet uns empörenden Sesselpupsern herabschauend vom gruppendynamisch definierten Abschaum der Menschheit – schön mit Wörtern wie „eklig“ und „Arschlöcher“ verziert, um die Differenz zu unserer geglaubten und hochgelobten Wertewahl zu unterstreichen. Oder „es ist Zeit, eine Runde auf andere herabzuschauen“

Kritische Hetzjagd

Ich finde es kritisch, wenn man Jagd auf Jugendliche macht und ihre Hormonschwankungen öffentlich inkl. Bildern bloßstellt. Aber wahrscheinlich sind entsprechende Autoren schon mit abgeschlossener Entwicklung aus dem Mutterleib geplumpst und hatten darum stets den Moralindex indoktriniert gelebt – ein Aufwachsen exklusive aller Hormonschwankungen. 
Man spricht immer von Freiheit der Menschen. Ich habe das Gefühl, gewisse Gruppen wollen gar keine Freiheit, sondern, dass Leute nach ihrer Pfeife ticken. Es ist bezeichnend, wenn man Jagd auf Jugendliche macht – und zwar an einem Ort (Disko), der dafür da ist, ihre Hormone mal frei rauszulassen. So lange sie nicht grundlos auf jemanden losgehen, ist es ihre Entscheidung, das auszuleben.

Würden wir Menschenwertigkeit durch neue Trends an Marathonlauffähigkeit statt Moralindexklonen definieren, würden viele an Ego-Komplexen einsinken. Auch wenn man zum aktuellen Moralindex-Trend passt und sich geschützt im Büro darüber auslassen kann, da man die Personen nicht näher kennt und es einfach ist Stempel zu verteilen, bin ich mir sicher, dass Urteile anders aussähen, wenn es Familienfälle gäbe, wo Nahestehende keine Stärke im Urteilsvermögen hätten – man würde sie sogar schützen und urplötzlich verstehen, dass Menschen nicht schlechter sind, nur weil sie manche Fähigkeiten nicht haben. Zudem wette ich, dass der Autor zu keinem der „Arschlöcher“ gelaufen wäre, um ihnen in die Augen zu schauen und das dort Geschriebene ins Gesicht zu sagen. Man hat einfach nur Glück gehabt, dass im späteren Leben der Moralindex mehr gewichtet wird, wenn man hinzukommend noch dank Erbschaftsglück die Fähigkeit erlangt, diesen perfekt zu übernehmen. 

Was man selbst nicht will, das…

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Darknet: War die moralische Überführung nur ein simpler Vorwand?

anonymous-229717_640Was ist das Darknet?

Im Darknet hostet jeder PC, der es betritt, Inhalte oder leitet diese weiter – ein Netzwerk unter PC-Usern entsteht. Das Darknet hat also keinen Stammhoster wie Internetseiten – jede Person ist ein Hoster und damit ist bei zwilichtigen Seiten kein eindeutiger Ursprung zuordnbar. Betreten wird dieser undurchsichtige Raum mit anonymen Proxy-Anbietern. Jede Menge kleiner User hosten damit das Gesamtwerk des Darknets in anonymer Form. Entsprechend langsam (abhängig von Proxy-/Usergeschwindigkeit) war/ist der Zugang und fühlt sich nach 90er-Jahre-Internet an. Grafik, Flash, Java findet man kaum vor – zu viele Sicherheitslücken zur Identifikation bestehen. Optisch erinnert es an die Anfänge des Internets. Im Vordergrund steht Text, Kommunikation und Anonymität.
Das Resultat: Personen aus Ländern mit Zensurregeln wie China können so außerhalb der Staatskontrollen miteinander reden, kritisieren, Proteste vorbereiten und für ihre Rechte bei Unterdrückung kämpfen – ohne dass der Staat etwas „dichtmachen“ kann, schließlich gibt es nicht den Hoster. Auch Wikileaks (Enthüller vieler Staatsaffären und politische Missbräuche der USA) macht sich das Darknet für Interaktion zunutze. Anonymität führt aber auch dazu, dass man dort kriminelle Aktivitäten ebenso planen kann. Es ist also eine Medaille mit zwei Seiten, deren schattige Seite vermutlich überwiegt.

Der Eingang

ist durch das Firefox-Bundle mit Tor möglich, das eine Reihe an anonymen Proxy-Anbietern mitbringt und über diese mit dem Internet verbindet. Die Domains enden mit .onion und die DuckDuckGo-Suchmaschine in diesem Raum heißt https://3g2upl4pq6kufc4m.onion/ 

Ein Security Bug ist auch dabei, aber behebbar: “about:config” (ohne Anführungszeichen) in den BrowserURL-Leiste schreiben, Enter. In die erscheinende Suchleiste nun “websocket” tippen. Nun auf  “network.websocket.enabled” doppelklicken und auf „false“ stellen. 
Wer parallel sicher Flash und andere Addons nutzen will, sollte sich dieses Video anschauen.

Das Zahlungsmittel

Das Zahlungsmittel ist der anonyme, nicht verfolgbare Bitcoin, der ebenso nur virtuell existiert, aber eine erhebliche wirtschaftliche Leistung in den letzten Jahren erreichte und dessen Wert explodiert ist (24 Dollar wurden zu 500.000 Euro). Der Bitcoin ist ein riesiges Risikospiel, fällt und steigt wie er will und könnte von heute auf morgen auch verschwinden, würde das Darknet gekappt werden. Aber man kann mit Bitcoins auch Pizza bestellen. 😀 Personen, die Bitcoins hosten, kriegen Transfergebühren und können Bitcoins auch verdienen, ohne bares Geld dafür einzutauschen. Wer also eine Serverfarm zu Hause hat, könnte mitmachen. Für andere sind solche aufwendigen Rechenprozesse dank der Stromrechnung nicht zu empfehlen. Was abfällt, sind auch nur winzige Bruchteile. Ein Job? Eher eine potenzielle, riesige Seifenblase, die aber nicht unbedingt eine sein muss. China hat den Verkehr von Bitcoins jedenfalls verboten. Daraufhin fiel der Bitcoin-Wert mal wieder rasend nach unten. 

surrealistic-155227_640Das dunkle Interesse

Dass die Mächtigkeit des Bitcoins Wirtschaftsmächte interessiert, ist nachvollziehbar. Dass man versucht, das Darknet zu überführen, ebenso. Die offiziellen Vorwände das Reich uneingeschränkter wirtschaftlicher, kritikfreier und anonymer Möglichkeiten in die Fänge zu kriegen, ist leider sehr scheinheilig. Das alte Zensurargument zum Schutz von Kindern, die sexuell missbraucht wurden, wurde präsentiert – und dass man eine Haupstelle des Angebots solcher Materialien überführt hätte. Es wurde applaudiert und schwer übersehen, welche Bedeutung dies effektiv hat.
Ich vermute, das war die erste und vermutlich einzige Seite dieser Art, die dichtgemacht wurde – immerhin scheint mir, dass das Ganze als Paradebeispiel dienen sollte, und das wahre Interesse ganz klar wirtschaftlicher Natur war, aber nun sogar mit moralischer Absegnung des Volks durchkam. Die USA haben anscheinend eine Serverfarm genutzt, um Primärhoster im Darknet zu sein und damit alle Daten abzufangen. Weil sie durch die hohen finanziellen Mittel eine absolute Überzahl an Hostern gegenüber Normalusern darstellen konnten, waren sie in der Lage per Ausschlussverfahren zu errechnen, wer zwischen ihren eigenen Hostern rechnerisch sitzen müsste.
Ist der letzte freie virtuelle Ort nun überführt? Nicht ganz, aber die einstigen Möglichkeiten sind nun auf gutem Wege sich zu verabschieden. Ich finde es schade, dass viele durch den ersten und sicher einzigen oberflächlichen Siegeszug so getäuscht werden konnten (falls es stimmt, was ich als persönliche Conclusio daraus ziehe).

Warum Internetzensur zu mehr Freiheit führen könnte +Nachtrag

Viele, die vom Staat angestellt sind, leben nicht unter der Konkurrenz anderer Branchen, weswegen der Druck, sich abzukrepeln, nicht selten eine Gewissenssache ist. Kurzum: Ich vermute, dass Internetzensur tendenziell zu mehr Nachlässigkeit bei den staatlichen Angestellten für „Internetsauberkeit“ führen könnte. Der Provider antwortet nicht auf eine Löschanforderung einer heiklen Seite? Dann wird die Seite einfach zensiert – sofort man kann weiterarbeiten und sich diese Aufgabe wann anders vornehmen – das Schlimmste ist ja dank Sperre nun vorbei.
Was jetzt nun gesperrt wurde, ist kinderleicht mit einem ausländischen IP-Wechsel durch Proxy rausfindbar.

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Sinkendes unnachvollziehbares Löschen bei Internetzensur?

Dürfen Angestellte jedoch eine Seite nicht blockieren, müssen sie alles dran setzen, sie aus dem Internet zu entfernen. Aus welchen Gründen eine Seite nun geschlossen wurde, ob der Inhalt Politik/Lobby/etc. kritisch war, kann man nicht mehr nachvollziehen. Man erfährt den Grund, warum etwas verschwand, nicht mehr und man kann weder von außen erfahren, ob es rechtens geschah oder nicht. Ob eine Seite mit anonymisierten ausländischen IPs durch DDOS-Attacken abgefeuert wurde, weil der Inhalt für jemanden zu kritisch war, oder ob eine Provideranfrage zu einer fairen Löschung aufgrund belegter Gründe eingereicht wurde – man wird es sehr wahrscheinlich nie erfahren, nicht bemerken, nicht weiter drüber nachdenken und nie herausfinden. Man akzeptiert das Schicksal einer Seite, nicht aufrufbar zu sein und sie gerät ins Vergessene. Wie viele Seiten schon permanent aufgrund ungemütlicher Infos solchen Aktionen zum Opfer fielen, werden wir auch nie erfahren. Und bei gewissen Staaten dürfte das mehr als genug sein.

Und aus diesem Grund kann eine Löschung ebenso aus suspekteren Gründen beauftragt sein als eine Zensur, die man mit einem Proxy übergehen kann. Die Tatsache, dass Internetzensur auch noch zusätzlich zur Löschnachlässigkeit führen kann, bestärkt die Situation, dass weniger auf Teufel-komm-raus unnachvollziehbares Seitenverschwinden stattfindet. Es liegt nicht selten in der Natur des Menschen durch vereinfachte Umsetzungen (Zensur) den Hang zu entwickeln, sich selbst weniger reinzuhängen (Löschung). Sicherlich nicht grundsätzlich, aber tendenziell.

Ein fragwürdiger Streik?

Vor langer Zeit fragte mich mal wer, warum ich nicht gegen die Internetzensur streiken gehe. Ich entgegnete: „Warum streikt ihr, wenn sie so einfach umgehbar ist?“ Die Antwort handelte von Prinzipverhalten. Daraufhin sagte ich, dass ein Streik gegen Gesetze, die für den Alltag weit relevanter und nicht so kinderleicht und auch noch legal umgehbar sind, in meinen Augen weit sinniger wäre.
Mit meinem zufälligen gestrigen Gedanke, finde ich nun, dass die ganze Aktion in gewisser Hinsicht für viele kontraproduktiver sein dürfte, als man vielleicht zuerst gedacht hat – denn das Fehlen von Zensur ist ein Antrieb für mehr gerechte als auch ungerechte Löschung, die man aber als Außenstehender wahrscheinlich nie einsehen und somit nachvollziehen könnte.

Ich bin nicht gegen eine Löschung, ich will nur unterstreichen, welche Risiken das für die Internetfreiheit mit sich bringt und warum menschliche Nachlässigkeit dank Zensur Sachen durchsickern lassen kann, die politisch und wirtschaftlich enorm relevant sein könnten, falls jemals der Falsche am Hebel sitzen sollte. Zensur besänftigt das Gewissen der Zensierer – egal, welcher Inhalt zensiert wird – aber ist entlarvbar, wenn es missbraucht wurde. Löschung ist das nicht und ich bin mir sehr sicher, dass viele Staaten kritische Seiten allein strategisch lieber in die Knie zwingen als sie nur zu vertuschen. Natürlich ist das alles kein entweder-oder – jeder, der unfair löschen will, wird auch einen Weg finden es zu tun -, aber ich lege auch den Schwerpunkt auf die menschliche Nachlässigkeit, die uns bestimmt schon vor mehr Katastrophen bewahrt hat als ein starres System je abzuwehren glaubte – denn dieses ist missbrauchbar. 

1.4.2013 Nachtrag: Warum das Ganze doch eine schlechte Idee ist

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Tolle Apps und Programme (Webfundstücke #4)

Google Chrome

dict.cc – Markierungen werden direkt übersetzt
Feedly – super für RSS-Feeds
Google Quick Scroll – unendlich lang scrollen statt auf Google durch Seiten zu blättern
Hover Zoom – über Bilder drüberfahren, gleich volle Größe sehen
Humble StartPage – Favoriten plus Wetterbericht auf der Startseite
Lazarus: Form Recovery – rekonstruiert jeden im Browser geschriebenen Text
Neat Bookmarks – tolle Übersicht der Favoriten
ProxTube – gegen GEMA-Videos auf Youtube
TabMark – speichert Tab Sessions (sogar im Googleprofil für Synchronisation)
Tabs Outliner – speichert bei jedem Browserabsturz alle Sessions und Tabs übersichtlich
Undo recently closed tabs 
UserScripts CSS – für andere optische Darstellungen von Seiten
Zootool – wann immer man etwas speichern will, was man kaufen möchte
Delicious – speichern von interessanten Links und Artikeln.

Wikipedia Lookup – Wort markieren, Button klicken
Google Translate & Wiki – per Wortmarkierung

Musik querbeet hören
VK.com – scrobblen mit Lastique
Lastfm.de – alle Lieder abspielen Last.fm free music player
GrooveShark.com – mit Unlocker & Control Panel
Scrobbler oder: Rädchen oben ➜ Settings ➜ Connect

Youtube.com
scrobblen: Scrobbler | Lastique
download:  im Web | per Firefox

Früher hatte ich noch die Amazon-App, um mir Favoritenliste zu basteln. Allerdings ist die Liste an sich so unübersichtlich umgesetzt, dass ich nur noch Zootool nutze.

Am PC

True Launch Bar – Sidebars für den Desktop, die beim Andocken auftauchen
TeamViewer – PC-Remote/Fernwartung
Notepad portable – tolles Notepad
Total Commander – für gründliche Suchen nach Dateien, FTP / Windows Explorer-Ersatz
VirtualDubAvidemux – Filme ohne Qualitätsverlust schneiden, beide portable.
PDF X-Change Viewer – fantastisches PDF-Programm
OpenOffice portable – kosteloses Office-Paket
Adobe-Produkte – bis CS2 sind die Vollversionen kostenlos – Adobe ist sich dessen bewusst
Trillian – Multi-Messenger für alle gängigen Messenger
Xampp portable – für Apache, FTP und mehr
HyperCam 2 – für Bildschirmaufnahmen / Bildschirmaktivitäten aufzeichnen

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Erstaunliches (Webfundstücke #3)

 


                                                 Erstaunliches

Beeindruckend, episch:
Flashanimation über Größen dieser Welt
Beispiele: „japanische Riesenkrabbe“ – ein spinnenartiges Monster. Ihre Überlebenstechnik auf Wiki: „Um sich vor Fressfeinden (z.B. Tintenfischen) zu tarnen, legen sie Schwämme und ähnliche Meerestiere auf ihren Körper.“
3,7 m von einem zum anderen Bein. Der T-Rex ist geduckt größenähnlich mit einem Elefanten.
Er war zwar nicht dabei, aber der Quetzalcoatlus ist so groß wie eine recht große Jagdhütte. Was für ein riesiges Monster (man betrachte das Seitenbild und das kleine Dino-Appetithäppchen).

Und der Archaeopteryx war so groß wie eine Taube, samt niedlichem Gefieder. Ich frage mich echt wie der mit solchen Zähnen sein Gefieder putzen konnte. Vielleicht hat er ja das Fett aus der Bürzeldrüse (hatte er eine?) so ganz zaghaft mit seiner Zunge verteilt? Oder er hatten Puderdunen-Federspitzen-Staub und musste das mit der Zunge verteilen. Oder was ganz anderes?

Video:
– Immediate Musik – Earth
– You don’t even know what big is
– 3D Kurzfilm: The Saga of Biorn
Sehr episch, bildgewaltig und zum Staunen bringend.

Persönlichkeiten: z,B.
– Frank W. Abagnale, nach dem „Catch me if you can“ gedreht wurde
– Zack Snyder, Macher von 300 und Sucker Punch
– Ludovico Einaudi, herausragender Pianist
– Willy Brandt, wundervoller Politiker
– es folgen noch Fotografen, Künstler, …

Does evil exist?
Flashmob in the Copenhagen metro | Som Sabadell Flashmob
Kids ask for light (anti-smoking commercial)
Improv Everywhere : Say Something Nice | Surprise Wedding Reception
Where the Hell is Matt? 2008 | Where the Hell is Matt? 2006
3D Kurzfilm: Sintel 
ChromaKey
24 Englisch-Akzente
Stimmenimitator Marti Fischer – Gewinner von YT Secret Talents
Guinness World Records (YT-Kanal)
Worlds Fastest Everything

Show-Talente

Britain’s got talent: Paul Potts | Susan Boyle
America’s got talent: Quick Change Act
X Factor: Bianca Ryan 
Illusionist/Magier | Magier Cyril

Sportliches:

Eddie rettet den Tag („Basketball-Turnen“)
Wenn Russen klettern…
Pfeil und Bogen mal anders…
Free running, Parkour- und Gymnastik-Videos 

Spaßiges:

Talking Parrot Einstein
The Amazing Lyrebird of Australia | Noch ein Video davon
Axis of Awesome – 4 Four Chord Song (with song titles)
MysteryGuitarMan-Videos
Assassin’s Creed Brotherhood: Literal Trailer by Tobuscus (ACB Machinima)

Hunter and bear’s 2012 birthday party
So was hab ich auf ganz Youtube noch nie gesehen. Meine Favoriten: 
-10 000 000 (ohne Leerzeichen eingeben), 1, 1200, 1492, 1969, 1989, 2005, 2013, 100 000 000.

Best Way To Teach College Students !Smart Teacher!
Bodo Wartke-Videos
Dancing Bird Frostie
Stirb langsam 4.0 auf Schwäbisch | Star Wars auf Schäbisch
Wellensittich-Messie – Etwas bekloppter, aber man staunt nicht schlecht. 

Für die Psyche:

Vortrags-Vorschauen:
Nick Vujicic: Nick Vujicic: „No arms, no legs, no worries!“ (deutsch)
Robert Betz: Robert Betz: alte Schuhe sollte man wechseln
Byron Katie: Was ist die Wahrheit über Druck (Pressure)
Byron Katie: I’m too fat, Part 2

Jane McGonigal: The game that can give you 10 extra years of life
Robert Betz – Raus aus den alten Schuhen

Zwei Bilder für zwischendurch dazu:
http://www.lolwithme.org/wp-content/uplo…ouldBeWorse.jpg
Holstee Manifesto

Technik, Naturwissenschaft & mehr:

Regeneration of cells – Regrowing finger – Stammzellenwelt…
Verbrechensveränderung (aus Bleep)
Hologramme à la Sony | Hologramm-Brille à la Canon
Cybermodel Hologramm von Hitsune Miku – was für die Pornowelt, haha. :’D
Scinexx – Geniale Entwicklungsartikel (eher selten Videos, 
aber atemberaubende Errungenschaften in Medizin & co.)
Majora’s Mask 3D

Charity & Gewissensdinge:

We Are The World 25 For Haiti – Official Video
Declan – Tell me why
Ray J feat. Brandy – Another day in paradise

Diskussionsanregende Worte:

Volker Pispers-Videos
Georg Schramm-Videos

Alligatoah – Mein Gott hat den Längsten
Alligatoah – Teufelskreis

Konstantin Wecker – Waffenhandel-Blues
Konstantin Wecker: „Willy IV“

Gruselig

Beeindruckend im gruseligen Sinne 
[spezieller „Comic“]: Japanischer Horror-Comic   

 

                                    Extra: Eine Figur tanzen lassen

  

Mini-Tutorial: man nehme MikuMikuDance (ich nutze 64bitOS)
Man zieht die pmx-Datei (die Model-Datei) in MMD und sie wird geöffnet.
MMD wikia | Tutorial „How to use MMD“: part 1 (bones)  | part 2 (frames) 

Mit Kinect hat man noch mehr Spaß: Klick.
[notwendig: Kinect + MikuMikuCapture]
– Andere tolle Kinect-Sachen: Miku sein | Miku sehen [in Focus-Bericht] | Canon-Brille | Kinect hacks video | kinecthacks.net | Kinect face expression 3d camera / scanner: hier, hier, hier

 

  Sonstige coole Berichte 

– The World in Dubai
  Eine eigens angelegte Inselgruppe mit den Formen der Welt im Meer
– Eisstadt Harbin (China)

– Krasser Pilz, der eine Tarantel befallen hat
– von HIV geheiltes Mädchen
– Mäusegehirn-Experiment

– Papierarmbrust selbst machen

 

 

Kleine Internet-/Technik-Runde im Gedankenpuzzle

Webhosting-Anbieter-Vergleiche

Was Zuverlässigkeit, Preis und Support anbelangt, ist das eine der besten Seiten, die ich im Netz bezogen auf Webspace, Server und Domains kenne (mit filterbaren Toplists): webhostlist.de
Hier genauer: webhostlist.de/domains/preisvergleich
Es ist zudem auch eine der wenigen Seiten, wo recht viele Kunden ihre Meinung zu den Anbietern abgeben und diese auch recht häufig bewerten.

Auch gute Toplists sind: hostsuche.de/top10 | homepage-kosten.de
Mein derzeitiger Hostingfavorit ist übrigens  webspace-verkauf.de  (detailliert)

Youtube hat ein neues Design (ist nun allgemein aktuell)


Interessantes Tool
:
SmartDeblur – extrem Unschwarfes wieder scharf machen. Hab’s probiert – es funktioniert tatsächlich herausragend.

-~-~-

Ich frage mich…

(geklärt)

... wie die Markt-Regeneration nach der Thailand-Flut ist

2011 verursachte eine Flut in Thailand so hohe Schäden, dass Fabriken nicht mehr im Stande dazu waren, den Markt mit HDD Festplatten ausreichend zu beliefern. Herausgekommen sind sehr hohe Preise für interne Festplatten, die nicht unter Verträgen von Gesamtpaketen-Auslieferern (Desktop-PCs, Laptops, Netbooks, …) standen. Selbst im März 2012 waren die Preise merklich erhöht. Da es die SSD-Festplattenherstellung nicht betraf, schien kurzzeitig mehr Nachfrage für diese zu bestehen, weswegen ich mir günstigere Angebote erhofft hatte.

Mittlerweile hat sich der Engpass beruhigt, die Herstellung wurde normal fortgesetzt. Nur die Preise blieben erhöht, was man z.B. in den Grafiken vom TechBlog erkennt. Rufe ich aber Preisverläufe einzelner Festplatten auf idealo.de auf, so ist eine deutliche Preissenkung zu sehen. Nun frage ich mich, ob der TechBlog mit seinem Beitrag von vor weniger als einem Monat größere Streuwerte miteinbezogen hat oder ob manche Marken Druck ausgeübt hatten. Vor allem: Wer von uns beiden hat die realistischeren Stichproben gewählt? 😀

 
… wie die Erfahrung mit SSDs im SLC-Format aussieht

Kurzzeitig gedachte ich letztes Jahr mein unbenutztes Laufwerk auszubauen und stattdessen eine SSD einzubauen. Die hohen Preise der SSDs ließen mich jedoch erzittern. Oder zumindest die der hochqualitativen SLC-Formate. Oft höre ich, das MLC-Format reiche für Casual-Nutzer mit den beschränkten Schreibraten aus – die Lebzeit würde der von HDDs ohnehin ähneln. Jetzt frage ich mich: Wer hat denn eine SSD im SLC- oder MLC-Format schon einmal auf Herz und Nieren (am besten auf Langzeit bezogen) getestet und könnte mir verraten, wie die Erfahrung ist und ob man in Zukunft bei günstigeren Versionen überhaupt noch an SLCs für Massengebrauch denken müsste.
Ich habe zum Teil externe Festplatten, die schon über ein Jahrzehnt treue Begleiter sind (okay, nur eine: Maxtor – alle anderen crashten früher oder später, waren aber danach noch meist einsatzbereit für einen Neustart ins Leben) und frage mich, ob mein Massengebrauch die SSD noch langlebig halten könnte und ob der Geschwindigkeitsgewinn wirklich so eine gelobte Überlegung rechtfertigt. Sehr oft hörte ich, neben einem schnelleren Start wäre die SSD für ihren Preis doch nicht so zuckersüß. So soll eine parallele HDD die System-SSD verlangsamen (durch Fehler, weil der Reaktionsunterschied so groß ist -> „verwirrtes System denkt: die HDD ist vergleichsweise recht langsam, ist sie also kaputt?“-Abfragen, durch Indizierungen und weiteren Hintergrundtätigkeiten auf der HDD).

 
… wie die HP-Geschichte weiterging

Der ehemalige HP-Chef Mark Hurd flog, weil er etwas mit der Sekretärin hatte. Der (angeblich runterwirtschaftende) frühere SAP-Chef Léo Apotheker nahm sich der Sache an, übernahm den Posten und wollte direkt erst einmal HPs Hardware-Bereich dichtmachen, da Software-Produktion lukrativer ist. Das Resultat: Das HP-Tablet wurde aufgrund von fehlendem zukünftigen Support für Spottpreise auf den Markt geworfen und andere Hardware-Produkte fielen in ihren Preisen auf ein sehr niedriges Preisniveau (was mich direkt dazu bewogen hat, meinen alten Laptop zu verkaufen und bei diesen günstigen Zeiten umzusteigen – hat sich auch wirklich sehr gelohnt). Das bescherte HP einen Börsenverlust von 20%. 
Léo Apotheker wurde alsdann wiederum vom Verwaltungsrat gefeuert, (womöglich) da der Mitarbeiterverlust nicht tragbar gewesen wäre und HP entledigte sich des Mannes. Die neue Chefin (früher Chefin bei eBay) Meh Whitman kam und behielt die Richtung HPs bei (wobei die günstigen Preise noch etwas verblieben), was HP einen Börsensprung einbrachte. Jetzt frage ich mich, wie sich HP seitdem gemacht hat, da das Drama-Szenario doch ziemlich einmalig war. 😀 Außerdem sind die Preise seitdem nicht gestiegen, was mich etwas stutzig macht. Heckt Frau Whitman etwa was aus? 😀 

Wie Skandalvideos Youtubes Infrastruktur gefährden

Ein Beitrag abseits anderer Themen des Blogs. Ein Einblick in die wirre Youtube-Welt.

Die Kritik bezieht sich auf auf die weitverbreiteten Videos von JuliensBlog, deren Inhalt in puncto Provokation keine Grenzen kennt, über Handicaps vieler Menschen hergezogen wird, ganze Bevölkerungsgruppen prinzipiell herabwertet werden und das Ganze trotzdem von Youtube finanziell unterstützt wird – jedem Image-Verlust der Plattform zum Trotz. Dadurch geraten unbeteiligte Filmemacher und Youtube selbst in Gefahr… merken es aber kaum…

Man muss seine Videos nicht zwangsläufig gesehen haben, um zu verstehen, was im nachfolgenden Video kritisiert wird.

 
 Dazugehöriger Text zum Nachlesen (aufklappen)

Anonym Geld empfangen | anonymer Spendenempfang

Oder wie man den eigenen Namen bei neugierigen Blicken ausblenden kann. 
Da ich Personen kenne, die gerne im Internet zu verschiedenen Dingen freiwillige Spenden zur Unterstützung sammeln wollen, aber nicht den Klarnamen angeben möchten (Anonymität und Privatsphäre wahrend), habe ich nach einigen Möglichkeiten gegrübelt.

Was vielleicht funktionieren könnte:

  • Firma aufmachen und im Namen der Firma das Paypal-Konto oder Bankkonto aufmachen.
  • Da Bankkontoinhaber und Paypal-Account-Inhaber nicht identisch sein müssen, könnte man auch schlicht den Account im Namen von Bekannten, aber mit eigenem Bankkonto, führen. Der Bankkontoinhaber wird Spendern bei Paypal nicht verraten.
    • Der folgende Text ist im Falle Paypal überflüssig (s.o.) (Falls Bankkontoinhaber und Account-Inhaber identisch sein müssten und die AGB erlauben sollte, beim Namen die Anrede-Angabe zuzulassen, die auch bei Überweisungen aufs Bankkonto zugelassen ist: Dann könnte man bei einem normalen Personen-Konto bei diversen Banken fragen, ob diese nicht auch langfristig Überweisungen akzeptieren würden, in welchen im Empfängernamensfeld ein Nickname steht (welcher auch im Account angegeben wäre). Das Geld käme nun auch auf dem Bankkonto an – und das Konto wäre damit verifiziert.
      An sich ist der Empfängername bei Überweisungen sekundär, vor allem zählt die Kontonummer und BLZ.) Es würde sich dann empfehlen, mehrere Banken zu fragen.
  • Spendenkonten bei Banken habe ja oft keinen klaren Namensempfänger wie mir scheint. Auch so eines könnte man aufmachen und die Angaben, auf die man sich mit der Bank geeinigt hat, für Paypal übernehmen.
  • Mit Paypal sprechen und fragen, ob man sich nicht einfach darauf einigen könnte, dass nur das Pseudonym bei den Bestätigungsmails für die Spender angezeigt wird und nur bei rechtsbezogenen Nachfragen der Name rausgegeben wird. Nachtrag: Nach diesen Foren-einträgen können nur Business-User statt ihres Namens den Firmennamen anzeigen. 
  • PaySafeCard in Kombination mit Paypal. Neben unterschiedlichen Anbietern gibt es auch paypal-vcc.net. Falls der Bereich infrage kommt: Ich kenne mich hierbei nicht aus und schlage daher unbedingt vor, erst Erfahrungsberichte zu suchen.

Anonymous hat auch ein Spendenkonto bei Paypal – und ich könnte mir gut vorstellen, dass sie ebenso keine Namen rausrücken. Allerdings will ich das nicht erst mit einer Spende rausfinden.


Allgemein mit anonymisiertem Namen Geld empfangen:

– Zahlungen via UKash Codes und Paysafecards empfangen:
  An einer Tankstelle einen PSC Code mit bestimmtem Wert kaufen, dem Empfänger mailen
– Versichertes Paket/Brief an ein Postfach senden lassen
– Versand mit unechtem Namen (zur Sicherheit per Einschreiben)
– Kurierdienste (à la Western Union) vielleicht?
  Man geht zu Western Union, ermächtigt, das Geld an einen bestimmten Ort zu senden und
  der Empfänger kann das Geld bei der entsprechenden Western-Union-Agentur abholen.
  Die Geldtransfer-Gebühren lagen früher zumindest unter den heutigen Paypal-Gebühren.
  Allerdings schreibt hier jemand, dass es nicht so anonym abläuft wie zeit.de wirken lässt.
  Vielleicht war es aber auch nur eine Frage der Summe, ab der man extra nachkontrolliert.
– Überweisungsdaten ohne Inhabernamen rausgeben,
  wenn die Bank Falschschreibung des Empfängernamens zulässt
– Paypalgutscheine: Bisher fand ich nicht raus, inwieweit man diese kaufen+weitergeben kann.
  Es scheint als gäbe es diese nur als Kauf-Aktion-Rabatt durch Paypal & eBay selbst.
– Skrill: Focus-Artikel – leider weiß ich nicht, wie anonym es ist
– Mir noch unbekannt: FlattrGoogle Walletgumroad.commoney.yandex.ru (russisch)
– per Telefon-Gebühr oder SMS (weltweit | Deutschland | Schweiz | AT | anderes)
– Barscheck? ; eine Vermittlungsperson zwischenschalten
– Bestimmte Kreditkarten-Unternehmen, Prepaid-Kreditkarten (?) 
– Banken in der Schweiz (Lichtenstein, Luxemburg?), Bitcoins & co.

Was bekanntermaßen geht

– Eine Zwischenperson/Unternehmen einzubauen. Man erfährt schließlich auch nicht spontan, welche Mitarbeiter eine Firma bezahlt, über die man ein Geschäft regelt – außer natürlich bei rechtlichen Beschwerden.
SMS-Spenden sind sehr gängig und man braucht ja nur die Nummer (über die man bei rechtlichen Problemen auch den Besitzer wie bei Paypal erfahren kann). Ich vermute, dass es eine effektivere Art zu spenden ist als über Paypal. Womöglich ist die Gebührenlast anders und der Name bleibt bei Empfänger wie Sender anonym.  
Flattr.com ist eine Plattform, bei der User Geld einzahlen und dieses auf die Personen verteilt wird, auf deren Flattr-Button man klickt. So lassen sich spontan Blogs und Projekte unterstützen. Möchte man aber nur eine Person/Projekt präferiert unterstützen, klickt man während eines Monats mit dem Account, in den man eingezahlt hat, nur auf den Button jener Person. 

Achtung, Rechtslage 

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Gute USB-Sticks vor GEMA-Gebühren-Erhöhung

Bild: Bajstock.com

Wie geht PEARL denn bitte ab? 😀 Die wollen wohl bis zum letzten Drücker vor der Gebühreneinführung alles auf den Markt geben, was geht. 
32GB USB-Stick für 4,90€ (ausverkauft)
32GB USB-Stick für 6,90€  – kleinere Form (ausverkauft)

Zur Hardware:
Ich habe mir auch einen geholt und finde die Aktion super. Das ist wohl die letzte Chance auf ’nen günstigen USB-Stick vor der um 1850% erhöhten GEMA-Gebühr-Einführung bei USB-Sticks. Respektable Aktion. Man findet solch große USB-Sticks gewöhnlich nur ab 11€ und dann ist die Schreib- und Leserate katastrophal (hab auf Google Shopping und idealo.de vorbeigeschaut – allen „günstigen“ Sticks haben Schreibraten von 5-6MB/s und nicht 11MB/s). Der hier ist wohl wirklich ein Glückstreffer. Leider nur ein Stick pro Haushalt. Was Besseres habe ich im ganzen Netz nicht gefunden, also passt das ganz gut zur Situation. Wenn wer aber was Besseres gefunden hat: Her damit. 

Und keine Angst, das wird keine Werbeplattform. Ich setze das hier aus gegebenem Anlass rein, für die USB-Stick-Notleidenden.  Originalartikel zum Thema. Ich hab die Aktion allerlei Bekannten empfohlen und es gab auch viele Teilnehmer, weil es wirklich gravierend günstig ist und weil sich nicht alle von der GEMA später immer wieder „abziehen“ lassen wollen, wenn ein USB-Stick-Bedarf bestehen sollte. Wer also noch was will, sollte sich beeilen, denn ab Juli kommt die GEMA-Gebühren-Erhöhung. Mit der Plattform Groupon habe ich nebenbei sehr gute Erfahrung gemacht, ich kann aber nicht für alle Angebote sprechen (viele Fotoshooting-Angebote wirkten sehr amteurhaft, Kulinarisches war umso besser). PEARL hat aber meist recht fesche Produkte.  
Das ist dann wohl das letzte Rückblicksgeschenk einer günstigeren USB-Zeit. PEARL nutzt die Situation eigentlich recht gut. 
 

Zur GEMA:
Je mehr sich vor der Gebühreneinführung USB-Sticks kaufen, desto stärker sinkt der Bedarf, ab Juli noch welche zu kaufen, sodass die GEMA womöglich weniger als erhofft durch die übermäßige Gebührenerhebung bei allgemein sinkendem Umsatz der Produktion einnimmt. 
 

Die Preiserhöhung dank der GEMA geht in ein paar Tagen los. Nochmal zur Erinnerung: Nur 5% der Mitglieder mit den höchsten Einnahmen (kriegen 64% der Gesamteinnahmen) sind privilegiert, dort mitzubestimmen. Kein Wunder, dass kleine Stars keine Demos zu Werbezwecken veröffentlichen dürfen, um sich bekannt zu machen: Die großen Stars müssen es nicht, weil sie schon bekannt sind und genug PR haben – sie interessiert dann primär bei der GEMA wohl wirklich nur, Personen an den Geldbeutel zu gehen. Dafür werden die Kleinen von den Großen bei der GEMA dominiert und eingeschränkt. Alternativen haben sie kaum.

Wer also der GEMA noch mit ihrer Gebührenerhöhung von 1850% eines auswischen will, sollte vorsorgen, um später keinen USB-Stick mehr zu kaufen. Es ist egal wo, aber was Besseres habe ich nicht gefunden – und ich bin Groupon-Fan. 8D

Über Facebook-Nutzungsbedingungen abstimmen bis 8. Juni

Zwischen dem 1. und 8. Juni kann man auf der Facebook Governance Site über die Nutzungs-bedingungen hier abstimmen. Die Vorschläge bauen darauf auf, was teilgenommene User in der Kommentarphase geäußert haben. Facebook sieht diese Abstimmung nur dann als verpflichtend an, wenn 270 Millionen der 900 Millionen Facebook User (also 30% der Facebook-Nutzer) darüber abstimmen. Allein die Facebook Governance Site hat nur 2,1 Mio. Abonnenten.

  
Zur Wahl stehen zwei Vorschläge: alte Nutzungsbedingungen vs. vorgeschlagene, überarbeitete Nutzungsbedingungen, die aus der Kommentarphase der Nutzer stammen. 
Einen bisherigen Stand hat ein User heute morgen gescreent:

4.6.12 – Hiernach könnte man meinen, die User wollen keine Änderung 

 

Die Abstimmungsmöglichkeiten: alt oder neu

 Erklärung der Rechten und Pflichten
neu: Überarbeitete Version nach der User-Kommentarphase 20.4.12 (Erläuterung *)
alt: Aktuelle Version  10.10.10 / 26.4.12 

 Datenverwendungsrichtlinien
neu: Vorgeschlagene Version 11.5.12 (Erläuterung)
alt: Aktuelle Version 23.9.11

 
Wer also wirklich an den Änderungen bezgl. Datenschutz und Nutzung interessiert ist, sollte die Information schnell verbreiten, andernfalls ist sie nichtig. 
Facebook kündigt so etwas natürlich nicht im eigenen Blog an… 

Nachtrag:
Die Neuerungen brachten angeblich noch mehr Möglichkeiten mit, die Privatsphäre der Nutzer anzukratzen und die Abstimmung schaffte es wie erwartet nicht, genug Stimmen zu erhalten, um irgendeinen Einfluss ausüben zu können.