Binaurale Beats vs. direkter Infraschall: Paradoxer Effekt

Mit Binauralen Beats versucht man durch Frequenzdifferenzen im Stereobereich bei unter 1500 Hz den Effekt zu erreichen, eine annähernde Hirnwellenfrequenz (0,5 bis ~70 Hz je nach Wachheitsphase) zwar nicht akustisch, aber aufgrund von inneren Reaktionen durch die Differenzen (max. 30Hz zwischen den Tönen)  im Kopf zu simulieren. Wobei den Alpha-Fre-quenzbereich (Augen schließen, sodass die Sinneseindrücke wegfallen -> 13 Hz) auf normale Weise (ohne die Differenzmethode) nicht einmal handelsübliche Subwoofer wiedergeben könnten. Die schaffen mit Glück 20-30 Hz während der Infraschall bei <16 Hz losgeht.

Zum Überblick:
Ab 20 Hz geht das Hören los, hören kann man bis 20.000 Hz, hohe nervige Töne liegen
bereits bei 13.000 – 14.000 Hz und der Mosquito (Gerät, um Jugendliche von Geschäften fernzuhalten), den primär nur Jüngere hören können, läuft bei 17.000 – 18.000 Hz (daher auch „Ultraschall-Mosquito“).

Binaurale Beats sollen eigentlich Entspannungsphasen begleiten und angeblich heilsam sein. Dagegen werden direkten tiefen Frequenzen aus dem Infraschallbereich negative Auswirkungen auf die Psyche nachgesagt. Beides bezieht sich aber auf diese tiefen Frequenzen – mit dem Unterschied, dass die angeblich heilsamen Binauralen Beats die Hirnwellenfrequenz erst im Kopf entstehen lassen während direktes Hören von ähnlich tiefen Schwingungen als unangenehm wahrgenommen wird.

Ich würde mir die tiefen Töne gerne direkt anhören, aber das kann man mit Laptopboxen ohnehin vergessen. Daher könnte man maximal diese Binaurale Beats-Simulation im normalen tieferen Schallbereich durch die Differenzen im Kopf stimulieren.
Mich lässt das Paradoxon, tiefe Frequenzen im Kopf durch Binaurale Beats seien heilsam während gleichzeitig tiefe Frequenzen aus dem direkten Infraschallbereich gefährlich sein sollen, nicht los. Der Frequenzentstehungsort muss anscheinend erheblich was ausmachen, andernfalls ist es ziemlich suspekt. Kennt sich einer aus?

 

Kleine Internet-/Technik-Runde im Gedankenpuzzle

Webhosting-Anbieter-Vergleiche

Was Zuverlässigkeit, Preis und Support anbelangt, ist das eine der besten Seiten, die ich im Netz bezogen auf Webspace, Server und Domains kenne (mit filterbaren Toplists): webhostlist.de
Hier genauer: webhostlist.de/domains/preisvergleich
Es ist zudem auch eine der wenigen Seiten, wo recht viele Kunden ihre Meinung zu den Anbietern abgeben und diese auch recht häufig bewerten.

Auch gute Toplists sind: hostsuche.de/top10 | homepage-kosten.de
Mein derzeitiger Hostingfavorit ist übrigens  webspace-verkauf.de  (detailliert)

Youtube hat ein neues Design (ist nun allgemein aktuell)


Interessantes Tool
:
SmartDeblur – extrem Unschwarfes wieder scharf machen. Hab’s probiert – es funktioniert tatsächlich herausragend.

-~-~-

Ich frage mich…

(geklärt)

... wie die Markt-Regeneration nach der Thailand-Flut ist

2011 verursachte eine Flut in Thailand so hohe Schäden, dass Fabriken nicht mehr im Stande dazu waren, den Markt mit HDD Festplatten ausreichend zu beliefern. Herausgekommen sind sehr hohe Preise für interne Festplatten, die nicht unter Verträgen von Gesamtpaketen-Auslieferern (Desktop-PCs, Laptops, Netbooks, …) standen. Selbst im März 2012 waren die Preise merklich erhöht. Da es die SSD-Festplattenherstellung nicht betraf, schien kurzzeitig mehr Nachfrage für diese zu bestehen, weswegen ich mir günstigere Angebote erhofft hatte.

Mittlerweile hat sich der Engpass beruhigt, die Herstellung wurde normal fortgesetzt. Nur die Preise blieben erhöht, was man z.B. in den Grafiken vom TechBlog erkennt. Rufe ich aber Preisverläufe einzelner Festplatten auf idealo.de auf, so ist eine deutliche Preissenkung zu sehen. Nun frage ich mich, ob der TechBlog mit seinem Beitrag von vor weniger als einem Monat größere Streuwerte miteinbezogen hat oder ob manche Marken Druck ausgeübt hatten. Vor allem: Wer von uns beiden hat die realistischeren Stichproben gewählt? 😀

 
… wie die Erfahrung mit SSDs im SLC-Format aussieht

Kurzzeitig gedachte ich letztes Jahr mein unbenutztes Laufwerk auszubauen und stattdessen eine SSD einzubauen. Die hohen Preise der SSDs ließen mich jedoch erzittern. Oder zumindest die der hochqualitativen SLC-Formate. Oft höre ich, das MLC-Format reiche für Casual-Nutzer mit den beschränkten Schreibraten aus – die Lebzeit würde der von HDDs ohnehin ähneln. Jetzt frage ich mich: Wer hat denn eine SSD im SLC- oder MLC-Format schon einmal auf Herz und Nieren (am besten auf Langzeit bezogen) getestet und könnte mir verraten, wie die Erfahrung ist und ob man in Zukunft bei günstigeren Versionen überhaupt noch an SLCs für Massengebrauch denken müsste.
Ich habe zum Teil externe Festplatten, die schon über ein Jahrzehnt treue Begleiter sind (okay, nur eine: Maxtor – alle anderen crashten früher oder später, waren aber danach noch meist einsatzbereit für einen Neustart ins Leben) und frage mich, ob mein Massengebrauch die SSD noch langlebig halten könnte und ob der Geschwindigkeitsgewinn wirklich so eine gelobte Überlegung rechtfertigt. Sehr oft hörte ich, neben einem schnelleren Start wäre die SSD für ihren Preis doch nicht so zuckersüß. So soll eine parallele HDD die System-SSD verlangsamen (durch Fehler, weil der Reaktionsunterschied so groß ist -> „verwirrtes System denkt: die HDD ist vergleichsweise recht langsam, ist sie also kaputt?“-Abfragen, durch Indizierungen und weiteren Hintergrundtätigkeiten auf der HDD).

 
… wie die HP-Geschichte weiterging

Der ehemalige HP-Chef Mark Hurd flog, weil er etwas mit der Sekretärin hatte. Der (angeblich runterwirtschaftende) frühere SAP-Chef Léo Apotheker nahm sich der Sache an, übernahm den Posten und wollte direkt erst einmal HPs Hardware-Bereich dichtmachen, da Software-Produktion lukrativer ist. Das Resultat: Das HP-Tablet wurde aufgrund von fehlendem zukünftigen Support für Spottpreise auf den Markt geworfen und andere Hardware-Produkte fielen in ihren Preisen auf ein sehr niedriges Preisniveau (was mich direkt dazu bewogen hat, meinen alten Laptop zu verkaufen und bei diesen günstigen Zeiten umzusteigen – hat sich auch wirklich sehr gelohnt). Das bescherte HP einen Börsenverlust von 20%. 
Léo Apotheker wurde alsdann wiederum vom Verwaltungsrat gefeuert, (womöglich) da der Mitarbeiterverlust nicht tragbar gewesen wäre und HP entledigte sich des Mannes. Die neue Chefin (früher Chefin bei eBay) Meh Whitman kam und behielt die Richtung HPs bei (wobei die günstigen Preise noch etwas verblieben), was HP einen Börsensprung einbrachte. Jetzt frage ich mich, wie sich HP seitdem gemacht hat, da das Drama-Szenario doch ziemlich einmalig war. 😀 Außerdem sind die Preise seitdem nicht gestiegen, was mich etwas stutzig macht. Heckt Frau Whitman etwa was aus? 😀 

Unterschätztes Wikipedia in der Manipulationskritik

 
„Manipulativ, manipulierbar und selbst die CIA bedient sich mit Editierungsprogrammen daran, um Wahrheiten auszumerzen!“ Der Ruf von Wikipedia wird nicht selten geschädigt und doch ist dieses Werk zu einem unverzichtbaren Teil des Internets geworden. Aber was ist am Ärger über die Plattform dran?
Es mag umstritten sein, wie angreifbar die US-Version von Wikipedia ist, da Sichter fehlen. Allerdings existiert gerade in der englischen Wikipedia-Version ein riesiges weltweites Publikum, dem gewöhnlich keine Änderungen entgeht – dafür sorgen stets die archivierten Bearbeitungsprotokolle. Dennoch ist das System natürlich angreifbar. In Deutschland ist hingegen das Korrektur-publikum zwar kleiner, dafür werden aber Sichter eingesetzt. Sichter sind User, die gewisse Anforderungen erfüllen müssen (Dauer der Mitgliedschaft, Anzahl an editierten Artikeln und deren Genehmigung, keine Auffälligkeiten und jede Menge andere Punkte). Sie kontrollieren Artikeländerungen von Nicht-Sichtern (Neulinge, Unregistrierte und Unbekannte) vor der Veröffentlichung. Spontanes Masseneditieren mit Programmen ist in Deutschland aufgrund unserer typischen Bürokratie nicht im großen Stil umsetzbar. So weit darf man sich also beruhigen. (; Natürlich beseitigt es nicht die Eigenheit der Beiträge, allerdings sind auch hier nur Menschen am Werk. 

Für skeptische Personen empfiehlt es sich zudem, Artikel zweisprachig abzugleichen, denn der Wirkungsraum von Fakern ist begrenzt.

Die Stärke eines Kolloquiums

Ich persönlich halte Wikipedia für eine der zuverlässigsten Quellen im Internet – gerade weil Kontrolle aus allen Richtigungen besteht und Fachleute in Diskussionen schnell Probleme aufdecken können, dagegen argumentieren und erst mit entsprechenden Nachweisen z.B. über mehrere Studien größere Änderungen umsetzen können. Natürlich ist es themenabhängig. Die höchste Zuverlässigkeit empfinde ich im Raum Naturwissenschaft, da hier kaum Themen nach Auslegungssache bestehen, sondern feststehende Regelräume greifen.
Wikipedia arbeitet vergleichsweise selten über Gerüchte – mancherlei Journalist hingegen oft.

Hinter allen Quellen in allen Bereichen stecken Menschen – allerdings ist die Quantität der Kontrollpersonen auf Wikipedia viel umfassender als es anderorts möglich sein könnte. Nachforschungen zum Vergleich von Wikipedia zu Brockhaus ergaben zudem, dass Wikipedia zuverlässiger sei (Spiegel oder Stern berichteten über die Untersuchung). Auch könnte der Brockhaus bei all den Beschränkungen durch Mitarbeiterzahlen nie so umfangreiche Artikel veröffentlichen. Die Relevanz ist bei einem so großen Korrekturpublikum hoch, denn Wikipedia ist nicht primär auf Interessenvertretung aus, wie es andere Anbieter von Informationen sind. Wikipedia ist nicht auf Verfälschung angewiesen, um Klicks zu generieren – ganz anders als Magazine und Journalisten. Auch staatliche Institutionen sind nicht meinungsfrei. Und dass Studien auch problematisch sein können (Interesse, bekannt zu werden, um damit neue Finanzierungsmöglichkeiten zu erhalten; Sponsorenproblematik) ist ebenso bekannt. Auf wen ist noch Verlass? Viele setzen den Maßstab zu hoch, doch pure Zuverlässigkeit ist auf diesem Planeten nicht machbar.

Wie manipulativ ist Wikipedia?

Wikipedianer bemühen sich zumindest vielfach, oft fähige Studien zu wählen, viel abzugleichen, ausgewogen möglichst viele Seiten zu beleuchten und Debatten über die Themen vor Veröffentlichungen zu führen während der Rest der Welt nicht selten vieles anderen nachredet und es nachforschungsfrei ohne weitere Investigation als Beleg nimmt. Natürlich gibt es viele seriöse Quellen, die sehr gezielt arbeiten. In diesem Beitrag geht es mir jedoch um die Unterschätzung der Arbeit Wikipedias.

Nun könnte man als einen weiteren Manipulationsfaktor herangezüchtete Moderatoren betrachten (ob man Administratoren überhaupt heranzüchten kann, ist mir unbekannt – sie sind schließlich dafür zuständig, dass das System richtig läuft; weniger Artikel bezogen). Aber durch herangezüchtete Moderatoren dürfte es im kleineren Stil wohl zeitweilig möglich sein, zu manipulieren. Wird die Person aber gehäuft auffällig und die Beiträge oft genug als verfälschend markiert, verliert sie schnurstracks ihre Position. Ein Moderator kann zwar von permanenter Sichtung befreit werden, ist aber von permanenter Beobachtung und Kritik nicht ausgeschlossen und kann daher ebenso schnell gesperrt werden.

I [edit] Wikipedia mikeedesign

Die englische Wikipedia nutzt die ganze Welt – und diese vergleicht permanent mehrsprachige Artikel untereinander, sodass Verfälschungen oft gut aufgedeckt werden können.

Perfekt ist nichts, besonders dann nicht, wenn es sich um Artikel kleineren Interesses handelt, wo kaum jemand ermittelt. Doch in ihrer Gesamtheit trägt Wikipedia mehr Aussagekraft als die meisten Medien, die darauf angewiesen sind, mit Klicks Geld zu verdienen und damit quasi notgedrungen verfälschend schreiben. 

Selbst seriöseste Organisationen sind fehleranfällig

Nicht einmal die weltweit renommiertesten Wissenschaftsmagazine wie Science sind frei von wissenschaftlichen Fehlern. Auch hier wurden schon Studien gedruckt, bei denen man nach einigen Hinterfragungen feststellen durfte, dass die Forscher Informationen anderer Studien als Voraussetzung nahmen, ohne sie selbst zu kontrollieren und darauf zu stark aufgebaut haben. Das ist grob fahrlässig, wenn es sich um Bezugsquellen handelt, die vielleicht nur eine einzige Studie als Forschungsquelle besitzen, denn auch als selbstverständlich gesehenes Wissen muss in der Forschung von Grund auf hinterfragt und mit anderweitigen Ergebnissen verglichen werden. Das ist enorm aufwendig und deswegen huscht man nicht selten gerne einfach zu grob drüber in der Hoffnung, man hätte Glück mit der Wahl der vorausgegangen Bezugsquellen gehabt. So etwas gehört aber nicht in Wissenschaftsmagazine.

Vielleicht ging es auch um die Methodik, die zu schwach durchgeprüft war – ich weiß es gerade nicht mehr. 
So etwas ist in den von Science gedruckten Studien selten der Fall, aber manchmal passiert es doch.

Der geniale Gemeinschaftsapparat

Was jedoch Wikipedia macht, ist glücklicherweise selten das Stützen von Artikeln auf einzelnen Studien, sondern auf einem Überblick solcher – auch mit Hinweisen auf Ausreißer. So etwas geht im wissenschaftlichen Überblick gerne etwas unter. Besonders Vergleichsstudien, die die Ergebnisse mehrerer Studien zusammenfassen, sind gut verbreitet.

In wissenschaftlichen Artikeln kann man nicht selten keinen einzigen Satz verändern ohne deftigen Nachweis. Gerade weil oft Profis des eigenen Fachs vor Ort sind und jene Artikel beobachten.

Womöglich unterschätzen viele den Aufbau von Wikipedia, da das Erste, was man sieht, die Editierfunktion ist. Der wesentlich größere Apparat, der von der Größe her viel gewaltiger als alle Artikel auf ganz Wikipedia ist, ist die Gemeinschaft aus engagierten Menschen dahinter, ihre Organisation, ihre Anzahl und ihre Diskussion. Es ist die riesige Arbeit im Hintergrund, die Wikipedia so einzigartig macht. 

I [edit] Wikipedia mikeedesign

Vielfach unterschätztes Wikipedia

Wie grandios und umfangreich das Ganze umgesetzt ist, erfährt man meist erst, wenn man sich stärker mit der Organisation und den Möglichkeiten dort befasst und mitmacht. Gerade dann merkt man schnell, wie gut und oft sekundenschnell die gegenseitige Kontrolle dort funktioniert. Perfekt ist der Apparat natürlich nicht, aber definitiv herausragend und weltweit so vielseitig kontrolliert wie wohl kaum ein anderer Berichterstatter je zuvor. 

Wenn überhaupt, dann hält Manipulation nur in kleinen Artikeln länger stand, die wenig Interesse anziehen und daher nicht stark im Kontrollblick stehen – oder schlicht für die meisten dort zu irrelevant sind, um sich mit ihnen zu beschäftigen. Aus diesem Grund investiert dort kaum wer seine Zeit, um Verschwör-ungstheorien perfekt zu beleuchten – hingegen aber für soziale Begebenheiten, Krankheiten, Naturwissenschaftliches, Entdeckungen, Technik und mehr. Verschwörungstheoretiker arbeiten auch zu selten wissenschaftlich, um sich bei Wikipedia ausreichend zu engagieren, sodass sich letztendlich kaum wer um diese Artikel kümmert oder sich mit deren Inhalt beschäftigt.
Wenn Artikel kurz und merkwürdig geraten sind, sollte man in den Diskussionsbereich schauen – dort erfährt man oft viel mehr, was es mit dem Artikel auf sich hat und was den Schreibern große Fragezeichen bereitet.

Das Schöne an Wikipedia ist die weitgehend große Neutralität und Ausgewogenheit im Vergleich zu allen anderen Quellen. Man erfährt die Version beider Seiten, die sonst auf ihren eigenen Seiten sehr manipulativ schreiben können. Natürlich fühlen sich Personen mit präferierten Ansichten auf Wikipedia nicht selten schlecht – eben weil am Ende einer Diskussion meist Ausgeglichenheit erreicht wird, da jeder mitmachen kann und beide Seiten sich oft beteiligen. Man ist zum Kompromiss bei der Artikelbeleuchtung quasi oft gezwungen.
Den Wünschen entsprechend verläuft es nicht, aber i.d.R. verläuft vieles sehr bodenständig. 

Hand in Hand mit Fachliteratur

Nebenbei habe ich selbst sehr viel an Fachliteratur und gleiche diese gerne mit Wikipedia ab. Wikipedia ist in der Regel bei der Qualität stark überzeugend. Und auch mein Brockhaus konnte nie in solchem Umfang mithalten – von der Verständlichkeit gar nicht erst zu sprechen. Aber ich begrüße „Artenvielfalt“ unter Nachschlageanlaufstellen.

I [edit] Wikipedia mikeedesign

Wie fehlende Professorengrade die Kulturvielfalt steigern

Wikipedia hat enorm viele Bereiche, die über gängige Lehre gerne hinausgehen und nicht gleich einen Forschungstitel abverlangen. Sei es das Phänomen von Youtube-Charakteren, neumodische Begriffserklärungen, Sextoys, Rasenmähertypen, Filme, Animes, Videospiele, Firmengezicke oder informatische Themen, in die sich viele Hobbyinformatiker nicht selten eigenständig enorm reingesteigert haben. Mir ist klar, dass Sichter keine Professoren sind, aber diese Position ist gar nicht notwendig.
Andernfalls würden viele Kulturbereiche auf der Strecke bleiben und viele neumodische Erscheinungen sehr langsam registriert werden. Eine Zusatzplattform allein für wissenschaftliche Arbeiter und Experten würde ich jedoch sehr begrüßen – nur sind diese leider meist kostenpflichtig, da sich solche Mühe selten selbst bezahlt. 
Dass Wikipedia aber allein durch Engagement zu so beachtlicher Größe herangewachsen ist, ohne die Urheber zu bezahlen, ist ein genialer Punkt.

Und um einen Artikel über Michael Jackson zu schreiben muss man kein Profi sein – ein vernarrter Fan, der jedes Interview gesehen hat, kann bereits weiterhelfen.
Wikipedia ist in seiner Vielfalt riesig und daher in seiner Gesamtheit bemerkenswert. Dass sich viele mal mit Editiergezicke rumgequält haben, ist bei dieser Größe verständlich und bei dieser Offenheit ist es auch schwer, es jedem recht zu machen oder die absolut goldene Mitte zu treffen. Aber das, was rausgekommen ist, ist in meinen Augen großartig.

Die Magazinzwispaltigkeit

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Randanmerkung: Blogfilter gegen Spam

Da etwas Unklarheit bezgl. Proxyanwendung, Facebook-Vorschauen sowie Kommentarsystem herrscht und ich bereits in FB darauf angesprochen wurde:
Aufgrund von Spam war der Blog einige Zeit für Proxys gesperrt, was aber dazu geführt hat, dass Facebook- und Googlebots keine Vorschauen bei Artikeln generieren konnten. Gleichzeitig wurden Ladezeiten länger.
Um dieses Problem zu lösen und den Blog dennoch spamfrei zu halten, habe ich die Vorgehensweise vor einiger Zeit geändert: Es wird nicht mehr das Lesen von Artikeln mit Proxys generell gesperrt – stattdessen werden diejenigen Kommentare vom System automatisch als Spam markiert, die Proxys und von mir ausgewählte Spam-IP-Bereiche (sowie zugehörige Provider) beinhalten. 

Wer weiterhin in der Schleife für Freischaltungen auftauchen möchte, sollte bei Kommentaren auf Proxys also möglichst verzichten. Andernfalls werden Kommentare automatisch vom System als Spam entfernt. Gleiches betrifft von mir festgelegte Spam-IP-Bereiche sowie ausgewählte Auslands-IP-Bereiche. Dies ist bereits eine Weile der Fall und präzisiert frühere Filtermethoden. Gleiches gilt für Kontaktmöglichkeiten durch Formulare.

Wichtig | Es gilt: Grundsätzlich dürfte diese Änderung aber niemandem auffallen. Nachrichten ohne Proxy und ohne „befleckte“ IP-Räume kommen ganz gewöhnlich an. Das Spamproblem wird einfach nur automatisiert behandelt, ohne dass ich manuell etwas tun muss.

Homöopathie – lebensrettende Wirkungslosigkeit?

Homöopathische Mittel by shellac

Oft liest und sieht man Streiks. Man hört, die Krankenkassen sollen Homöopathie nicht finanzieren, weil es keine medikamen-töse Wirkung habe und der Wirkstoff quasi nicht vorhanden sei. Passanten nahmen sogar schaulustig bergeweise homöopathische Mittel vor Publikum ein, um zu demonstrieren, dass weder Wirkung noch Nebenwirkung eintreffen dürfte. Zeitschriften wie Spiegel und Stern starteten allerlei Aufklärungsartikel – der Glaube an die Pillen sank. Zu Unrecht.

Die Wahrheit über die Pillen ist…

dass sie tatsächlich keine pharmazeutische Wirkung haben, da es idR keinen Wirkstoff gibt. Dass riesige Verdünnung von Wirkstoffen nicht nachgewiesenermaßen dazu führt, dass sich das Wasser an einen Wirkstoff „erinnert“ und einen nebenwirkungsfrei nur mit positiven Effekten segnet; dass weder die teure und spezielle Herstellung noch andere Umgangsarten je dazu geführt haben, dass die Wirkung in Studien über den Placebo-Effekt, also dem Effekt von wirkungslose Tabletten, hinauskam. Damit ist die Sache für Kritiker oft gegessen, ohne zu bemerken, was der Placebo-Effekt alles Unglaubliche erschaffen wie zerstören kann…

Wann ist ein Medikament ein Medikament?

Medikamente werden zugelassen, sofern sie in Studien einen höheren Wirkungseffekt haben als die Kontrollgruppe, die Placebos nahm und daher primär durch den Glauben an die Tabletten oder dank Spontanheilung genesen ist. Erst ab dem Punkt, ab dem die Wirkung unabhängig von der Glaubens- und Spontanheilungsrate verläuft, kann ein Wirkstoff zum Medikament werden. Manchmal ist es bei wenigen Probanden schwer, einen objektiven Effekt zu erhalten, manchmal braucht es mehrere Studien, um Placebos zu entlarven, sodass Medikamente auch nachträglich vom Markt genommen werden – zu Ungunsten derer, die einen Effekt durch ihre Überzeugung erhielten.

Homöopathieprotest | Richard Craig

Selbstmord mit Placebos

ist anscheinend nicht unmöglich. Vor einigen Jahren nahm ein Student an einer Studie teil. Während der Studie wollte er sich mit einer Überdosis an Medikamenten das Leben nehmen. Was er nicht wusste: Er war in der Placebo-Kontrollgruppe und hatte nie einen Wirkstoff eingenommen. Dennoch schwebte er nach der vermeintlichen Überdosierung in hoher physiologischer Lebensgefahr und konnte gerade noch gerettet werden. Die Werte stabilisierten sich letztendlich, als der erfuhr, dass er zur Placebogruppe gehörte.
Roy R. Reeves, General Hospital Psychiatry 2007129:275-277, nach MMW-Fortschr. Med. Nr. 7 / 2010 (152. Jg.) v. 18. Februar 2010, S. 13
Wenn die eigene Überzeugung solche Berge versetzen kann, dann unterschätzt man die Placebowirkung deutlich. Viele schätzen ihren Effekt nicht, bedenken aber nicht einmal, dass man den Wirkungsraum von Placebos erst einmal überhaupt erreichen muss – was mit Unüberzeugung bei wirkungslosen Tabletten kaum funktioniert, denn der Placebo-Effekt ist nicht nur eine Frage der Spontanheilung – er betrifft ebenso stark die eigene Überzeugung, die maßgeblich auf den Ausgang der Krankheit einwirkt. Zudem dürften besonders Hypochonder von Homöopathie stark profitieren.

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Warum „chemisch“ oft besser als pflanzlich ist

Pflanzen bevorzugt?

Aus Chemie besteht die ganze Welt – das ist in solchen Zitaten bezgl. böser Chemie und guter Pflanzen also nicht gemeint. Meist denken viele dabei an synthetisch hergestellte Medikamente.

Was allerdings oft vergessen wird: Medikamentenwirkstoffe basieren meist auf Pflanzen, deren Wirkstoff man isoliert hat, von Störpunkten gereinigt hat und ihn synthetisch nach seinen Bausteinen nachgebaut herstellt. Hinzu folgen Wirksamkeits- und Verträglichkeitsstudien. Man versucht, eine Wirkungsmaximierung bei möglichst geringen Nebenwirkungen zu erzielen – besser als es viele Pflanzen je hinbekämen. Das heißt, letztendlich ist es oftmals für den Körper weniger risikobehaftet, entsprechende Medikamente zu wählen statt die ungeprüften pflanzlichen Versionen in der gleichen Wirkungsdosis einzunehmen, die viel mehr unbekannte Parameter mitbringen und Störzusammenhänge im Körper schnell auslösen können. Natürlich kommt es aber stark darauf an, mit welchem Maß man bei den Wirkungsräumen misst. 
Pflanzen stehen oft deswegen besser da, da sie in einer viel milderen Liga spielen (in Dosis, Wirkung und Nebenwirkung) als ihre wirkungsmaximierten medikamentösen Zwillinge, die bei ihrer viel höheren Wirkstoffdosierung an mancherlei heftigen Nebenwirkung oft nicht vorbeikommen. Außerdem wird alles sehr genau dokumentiert – während es bei vielen Pflanzen oft weniger intensive Studien gibt – sowie keinen Beipackzettel, der bei manchen Personen Placebo-Nebenwirkungen hervorlocken kann.

Snythese-Angst dank Marktchaos

Pillen by Basket78

Allerdings sind Pflanzen meist günstiger und oft nicht so stark vom Marktgeschehen abhängig wie mancherlei Medikament. Manchmal wirkt aber auch gerade die Gesamtpaket-Kombination einer Pflanze. Bei einzelnen Wirkstoffen sind synthetische Medikationen jedoch oft viel effektiver. 
Synthetischem muss man also nicht negativ gegenüberstehen, eher dem Undurchsichtigskeitsgewusel bei Anbietern und Produkten, in welchen man sich leicht verliert, während man an dem vorbeigreift, was man eigentlich finden wollte (meine-gesundheit.de und sanego.de helfen da etwas). Bei dem Gewusel ist’s schließlich irgendwann doch einfacher, in eine Pflanze zu beißen, mit weniger Wirkung zu leben, aber aus dem Glauben heraus den Placebo-Effekt noch ein wenig positiv zu stärken. 

Abtreibungsmythen

Da viele Mythen im Internet umherschwirren und viele Frauen davon sehr eingeschüchtert werden können, möchte ich einen kleinen Überblick zum Verständnis schaffen.

 Ein Fetus spürt Schmerzen bei der Abtreibung – er zuckt sogar.

Die Fetalperiode, die nach der embryonalen Zeit folgt, beginnt ab der 9. Schwangerschafts-woche, eine Abtreibung ohne gesundheitliche Gründe ist innerhalb von 12 Wochen bzw. 3 Monaten möglich. Ein Fetus kann also bei einer Abtreibung keine Schmerzen spüren, weil bis zum 3. Monat die Großhirnrinde nicht entsprechend ausgebildet ist. Es ist in dieser Hinsicht irrelevant, welche Rezeptoren bereits entwickelt sind oder was das Rückenmark an unkontrollierten und reflexartigen Zuckungen veranlasst. Ohne ein entsprechend entwickeltes Gehirn gibt es kein Empfinden.

Schmerzen werden ausschließlich im Gehirn wahrgenommen und nirgendwo sonst. Wenn man den Entstehungsort der Schmerzen im Gehirn manipuliert, wird kein Schmerz wahrgenommen. Wenn man die Leitung von Schmerz-Rezeptoren zum Hirngebiet (wie bei einem Querschnittsgelähmten) unterbricht oder jene nicht ausgebildet sind, spürt man ebenso keine Verletzungen mehr. Nur das Gehirn kann den Schmerz wahrnehmen und interpretieren.  Nerven sind nur Leitungen, nicht der bewusste Wahrnehmer. Wenn sie zu einem nicht ausgebildeten Ort leiten, kann dieser unausgebildete Ort entsprechend schlecht Schmerzinformationen registrieren und dem Organismus vorführen, damit dieser gewisse Handlungen unterbricht. Es ist aber auch während der Schwangerschaft, anders als nach der Geburt, nicht nötig, ein so gut ausgearbeitetes Warnsystem zu besitzen, da man während der Schwangerschaft ohnehin vielen Umständen kaum ausweichen kann – wofür dieses System aber gerade gedacht ist. 
Gibt es keinen Interpreten, hat die gesendete Nerven-Information keinerlei Effekt. Erst mit dem Gehirn wird den Substanzen Bedeutung für unser Bewusstsein verliehen. Es ist ein Stromnetzwerk, das ohne Interpreten fehlschlägt. 

Zuckungen sagen nicht aus, dass es sich hier um Schmerz handelt. Reflexe passieren schmerzunabhängig. Weil für Schmerzen das Gehirn verantwortlich ist, für reflexartige Zuckungen das Rückenmark. Stolpern muss schließlich auch nicht wehtun, um dabei reflexartig das Bein anzuheben. 

Morula (16 Blastomere) by Bruno Vellutini

Die Entwicklung

Es gibt mehrere Keimblätter, aus denen sich einzelne Strukturen des Körpers entwickeln. Das Nervensystem entwickelt sich aus dem Ektoderm, das später zum Neuralrohr und Neuralleiste wird. Aus dem Neuralrohr wird das zentrale Nervensystem ZNS, das Gehirn und Rückenmark einschließt. Aus der Neuralleiste wird das periphere Nervensystem PNS. Beide sind verbunden. Reize aus dem peripheren Nervensystem (z.B. von Rezeptoren der Haut) werden an das ZNS weitergeleitet. Nicht direkt zum Gehirn, sondern erst per Rückenmark und dann zum Gehirn, was den Reiz interpretieren kann. Die Nerven, die aus dem Rückenmark in die Peripherie sprießen, sind dem PNS zugehörig. Die Bildung einzelner Nerven, die im Körper rumliegen, braucht weniger Zeit als beim komplexen Gehirn, weil sie einfacher gestrickt sind (ab der 7. Schwangerschaftswoche geht die Leitung los).
Das Gehirn ist ja ein Resultat vieler Nervenverbindungen. Aber es funktioniert nicht, wenn diese nicht miteinander arbeiten. Durch einfach rumliegende Nerven kommen keine klaren Signale zustande. Etwa ab der 8. Woche verknüpfen sich vorhandene Nervenzellen. Das macht das System jetzt noch nicht funktionsfähig. Im Gehirn reichen schon kleine Nichtverknüpfungen aus, um das System zu blockieren. Also muss sich eine Mindestanzahl an Nerven im Gehirn gebildet (dabei speziell für Schmerz in der Großhirnrinde) und verknüpft haben, damit das Gehirn überhaupt in der Lage ist, wahrnehmen zu können. Und diese Mindestanzahl, damit Wahrnehmung möglich ist, besteht so weit ich weiß vor dem 5.-6. Monat nicht. Auch vorhandene Organe können bereits funktionieren, haben aber auf die Schmerzleitung zur Zeit keinerlei Einfluss. Es ist, als würde man eine Verstorbene an einer Überlebensmaschine anschließen. Die Organe werden für Transplantationen durchblutet und frisch gehalten, das Gehirn ist aber schon längst nicht mehr aktiv. Auch müssen sich Myelin-Hüllen um die Nerven im Hirn und Rückenmark gebildet haben, damit die Reize auch wirklich entsprechend geleitet werden. 

„Gehirn-Beginn“

Erst in der 11. Woche beginnt eine klarere Gehirndifferenzierung – jedoch sind nicht einmal alle Teile klar abgegliedert und strukturiert, um Wahrnehmung zu erreichen. In der 12. Woche geht’s an die Entwicklung differenzierter Nervenzellen, speziell für bestimmte Reize, sodass die Reize gegliedert werden können. Ein Gehirnsystem, das der Wahrnehmung näher kommt, entsteht erst im 5.-6. Monat (zu dieser Zeit bilden sich auch Furchen und somit auch manche Spezialisierungspunkte im Gehirn). Und bis das Gehirn wirklich bereit und entwickelt ist, um Schmerz einigermaßen effektiv und differenziert zu spüren, kommt man wahrscheinlich schon in die Nähe des 7. Monats. Bevor nicht die Einzelteile entsprechend ausgebildet sind und miteinander kommunizieren können, kommt kaum ein Reizgefühl zustande. Erst im 6. Monat erinnert das Gehirn etwas an das fertige Modell – davor ähnelt es in einem nicht unerheblichem Maße noch einem unstruktierten Gebilde, das kaum eigenständig über den Körper herrschen und empfinden kann – und somit auf den Mutterkörper noch stark angewiesen ist. Und wie man weiß, reichen schon kleinste Störungen, um Empfindungen nicht mehr wahrzunehmen.
Da soll ein ein System, das nicht ansatzweise entsprechend verknüpft ist, schon gezielte Wahrnehmung differenzieren? 
Das kriegt das Gehirn ohne all die wichtigen Verknüpfungen, die miteinander eine große Rolle spielen, nicht hin. Ich würde allerfrühestens 5. Monat für solche Empfindungen sagen, was als Wert sehr früh gewählt ist, weil bis dato die Bildung nicht wirklich ausreicht. Aber zweiter Monat? Das ist sehr zu bezweifeln.
Ich finde leider keine anständigen Bilder zur Gehirnentwicklung im 2. Monat in Google. Aus meinen Büchern kann ich es nicht scannen, da mir hierfür Lizenzen fehlen.
Es sieht aber in etwa so aus (ich entschuldige mich für das Gekrakel):

 

 

Die Schmerz-Lüge

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Glücklich werden

Vielen Menschen fehlt zum Glück, oft unabhängig von ihren Lebensbedingungen, Selbstliebe und ein liebevoller Zugang zu sich selbst, um ihr Dasein lieben zu können.
Denn was bleibt einem, wenn die ganze Welt wegbricht? Nur man sich selbst. Und oft fällt einem sehr spät auf, wie wenig man bedacht hat, sich selbst umarmen zu können und sich selbst das geben zu können, was nie an äußerliche Begebenheiten gebunden war.

Viele Menschen suchen in der Welt Ersatzbefriedigung, um glücklich zu werden. Und es muss immer mehr folgen. Alles für den Weg zum Glück, dabei war das Glück nie weg oder an spezielle Materie gebunden. Es entsteht in uns und wir sind diejenigen, die auch entscheiden können, unter welchen Bedingungen wir es zulassen wollen und uns selbst umarmen / Frieden mit sich selbst und anderen schließen.

Man ist schließlich selbst der Faktor, der bestimmt, welche Emotionen man erlebt, ob man sein Ich mit frustrierten Ansichten quälen will oder ihm Freude schenken will.
Man ist selbst der letztendliche Gefühlsbestimmer – nicht die Umwelt.

Unabhängig von Triggern der Umwelt

Man muss Geborgenheit nicht anderorts suchen – man hat sie immer bei sich und kann sie je-derzeit wieder aufleben lassen.
Indem man sich mit seelisch liebevoller Art zu sich neigt, bedingungslose, vorurteilsfreie und unabhängige Liebe zu sich walten lässt, sich innerlich umarmt – unabhängig von allem, was war, ist oder sein wird.

Man braucht keine Trigger von außen, um diese Gefühle, die man z.B. bei einem Partner sucht, zu spüren. Diese Gefühle entstehen in einem selbst und sind unabhängig davon. Man kann sich ihnen also ganz unabhängig von Situationen öffnen und in sich hineinhören. Diese Glücks-geschenk kann sich jeder selbst geben.
Man ist also nicht davon abhängig, sich mit allerlei Äußerlichem abzulenken, um glücklich zu werden, weil es aus sich selbst heraus nicht geklappt hat. Man kann sich alles Glück der Welt durch sein Inneres schenken. Dadurch kann man viel mehr im Leben das genießen, was man tut – jeden Moment, den man atmen darf. Man kann sich am Tag gerne ein paar Momente vom Äußerem ausklinken, um für sein Inneres da zu sein und dadurch wieder bewusster leben zu können.

Viele versuchen die ungewisse Situation mit sich selbst durch äußere Ablenkungsmanöver zu überstehen, weil keiner einem den Zugang zu sich selbst nahegebracht hat – gerade weil er vielen fehlt.
Dabei ist es gerade das wichtigste Fundament aller Sinneswahrnehmungen im Leben. Es schafft glückliche Menschen ohne die Umwelt verändern zu müssen. Und mit diesem Glück entsteht automatisch ein anderer Blickwinkel und eine andere Art, mit Situationen umzugehen – einfach weniger davon geleitet zu sein, was man aus Frust begeht (Krieg zwischen Personen, Mord, Hass usw.) – einfach weil man merkt, dass das Äußere fürs innere Befinden keine Rolle spielt und dass es schade ist, sich mit diesen quälenden Gedanken selbst zu quälen statt glücklich mit einer liebevollen Hand das Leben ohne innere Komplexewelt und damit äußerer Frustablenkung betreten und leben zu können.
Das färbt auf Generationen ab und schafft ein glücklicheres Miteinander.

Missverstanden

Leider interpretieren viele diesen Lebensweg als „Ja, so ignorant waren Gewaltverbrecher auch, dass sie nur taten, was ihnen gefiel“ usw., verstehen aber nicht, dass Gewaltverbrecher in dieser Anzahl kaum vorhanden wären, wenn sie diesen inneren Frieden in sich gefunden hätten, ohne ihn verzweifelt außen mit    Erfolg durch Unterdrückung     für kleine Momente durch wirren Stolz, um glücklich zu sein, ersetzen oder Frustakte durch das unbefriedigte Innere planen müssten.
Eine Feindbildschaffung nährt den Gegenpart, sich durchzusetzen – und sei es per Umwege. Aber kaum jemand geht auf den Ursprung dieser Haltungen ein – den inneren Frust des Ichs.

Das bedeutet nicht, dass man Abwehr und Schutz verwerfen soll, sondern, dass man Menschen, wenn man es schafft sie zu erreichen, mit einem anderen Zugang viel intensiver und im Ursprung angehender die Hand aus einer anderen Gefühlswelt reichen kann.
Natürlich ist es keine Garantie, aber eine Möglichkeit von Grund auf neue Aspekte ins Leben mitzunehmen, die für einen und fürs Umfeld ein glücklicheres Dasein ermöglichen können – mit einem ganz anderen Fundament, das mehr herzliche Freude mitbringen kann und den Frust in vielen lösen kann.

Angst | Foto: Capture Queen

Angst verlieren

Selbst anderen aus Gewissensbissen zu helfen ist selten so nachhaltig wie die gleiche Tat aus Freude – ohne eine Gegenleistung des Gewissens erwarten zu müssen, weil man schon in sich glücklich ist und es einem Spaß am Leben und dessen Früchten bereiten kann, andere Aspekte anzugehen als sich stattdessen frustvoll vor ihnen aus Gewissensangst zu verstecken. Einfach, weil man innere Ausgeglichenheit in sich gefunden hat und sich nicht mehr fürchten oder Angst haben muss – denn egal, was passiert, man hat sein Inneres, das einem immer beisteht und das man allerlei umarmende Gefühle bewusst und unabhängig von allem, was ist, spüren lassen kann.
Man verliert Angst, indem man sie loslassen kann, weil man Frieden mit ihr geschlossen hat, ihr erlaubt da zu sein und sie dann sich auflösen lässt – denn keine Angst kann von außen auf das Innere zugreifen und über die Emotionen bestimmen außer man selbst. Man kann also bewusst entscheiden, ob man sich unter einer Situation leiden lässt oder sich inneres Glück geben möchte. Dazu muss sich eine Situation nicht verändern, denn diese hat die Emotion nie erschaffen – nur man selbst – und man hat auch die Macht darüber, andere Gefühle stattdessen verstärkt walten zu lassen, glücklichere Gefühle. Es geht nicht um Unterdrückung, sondern um ein inneres Händereichen zum Glück hin und um das Erkennen von Gefühlswelt-Fähigkeiten, wenn man sich bedingungslos und aus Liebe umarmt. Man ist in seinem Inneren unabhängig von allem auf der Welt.

Was die Angst vor anderen oder Situationen anbelangt: Es ist das, was man über eine bestimmte Person denkt, das einem Angst macht – nicht das, was diese bestimmte Person tut. Und wenn man Angst davor hat, was andere Personen denken, dann hat man nicht vor ihren Gedanken Angst sondern vor seinen eigenen Gedanken über sie. Nichts und niemand ist in der Lage dazu, einem Angst zu machen – das kann man nur selbst, weil dieses Gefühl nur im eigenen Kopf entsteht und nicht außerhalb.

 
 
Zu diesem Thema sind auch Vorträge von Robert Betz und Byron Katie
empfehlenswert:

Weiterlesen

Wie Skandalvideos Youtubes Infrastruktur gefährden

Ein Beitrag abseits anderer Themen des Blogs. Ein Einblick in die wirre Youtube-Welt.

Die Kritik bezieht sich auf auf die weitverbreiteten Videos von JuliensBlog, deren Inhalt in puncto Provokation keine Grenzen kennt, über Handicaps vieler Menschen hergezogen wird, ganze Bevölkerungsgruppen prinzipiell herabwertet werden und das Ganze trotzdem von Youtube finanziell unterstützt wird – jedem Image-Verlust der Plattform zum Trotz. Dadurch geraten unbeteiligte Filmemacher und Youtube selbst in Gefahr… merken es aber kaum…

Man muss seine Videos nicht zwangsläufig gesehen haben, um zu verstehen, was im nachfolgenden Video kritisiert wird.

 
 Dazugehöriger Text zum Nachlesen (aufklappen)

Die wahre BH-Größe

  • Wer seine Größe direkt erfahren möchte, kann hier seine Maße (Brust/Unterbrust) hinterlassen.

BH-Anprobe by Caroline Frantz

Vielerorts ist die Vorstellung, Größen ab F wären riesig, K oder M nicht existent oder hätten die Größe eines Walrosses. Haben sie nicht – das sind BH-Größen, die Frauen normalerweise tragen würden, wäre das Verständnis von BHs richtig und würden dadurch die BHs richtig sitzen – denn sie sitzen bei angeblich 70-80% falsch.
Mit der Zeit hat sich aber eine Bra-Fitting-Bewegung entwickelt, die die Möglichkeiten, richtige BH-Größen zu finden, enorm verbessert hat.

Der häufigste Fehler

… ist, dass man eine Buchstabenphobie hat und glaubt, hohe Buchstaben würden alle das gleiche Volumen bedeuten. Eine Frau mit 100D hat aber gewiss mehr Volumen als eine mit 65H. Die Buchstaben stehen nur für die Relation von Unterbrust zu Brust. Da hohe Buchstaben in normalen Kaufhäusern fehlen, greifen viele Frauen zu BHs mit zu weiten Unterbrustbändern, um dennoch kleine Körbchen wählen zu können (es sind ja nur diese da). Das Ergebnis: Die Brust rutscht nach unten, der BH hat keine Stabilität, sichert den Halt nicht und Hautdehnung samt Rückenschmerzen sind damit vorprogammiert. Wenn man also nicht rechtzeitig vorbeugt, kann meist nur noch der Chirurg den Urzustand wiederherstellen.

Wie man BHs trägt:
– Bei Neukauf sitzt das Unterbrustband auf der äußersten Häckchenreihe,
  es sollte hinten nicht hochrutschen, sondern parallel zum Boden verlaufen.
  Dabei muss es möglichst straff sitzen, um die Brustlast zu halten.
– Die Körbchen sollten die Brust nicht pressen, sondern angenehm sitzen und
  nirgendwo sollte ein Teil der Brust rausgedrückt werden. -> glatte Übergänge
– Der BH-Steg zwischen den Körbchen sollte anliegen und nicht abheben.
– Beim „Arme in die Höhe“-Heben sollten die Körbchen nicht abheben,
  sondern das Unterbrustband weiterhin straff sitzen.
– Die Träger sollten sich nicht in die Schulter beißen.
– Besonders „Brötchen„-Bildung sollte vermieden werden.

Ein BH-Trage-Guide-Video.

Wie man seine wahre Größe rausfindet

Brust: Man nimmt ein Maßband und legt es ohne BH oder mit sehr dünnem BH um die Brust auf Höhe der Nippel (diese werden nicht mitgemessen). Das Band muss parallel zum Boden verlaufen. Das tut man während man gerade steht, vornüber gebeugt ist wie eine Katze und liegend. Das Band soll nicht drücken, aber auch nicht so locker sein, dass es direkt runterfällt.
Unterbrust: Man misst sie stehend, das Band ebenso parallel zum Boden verlaufend und im ausgeatmeten Zustand. Dieses mal zieht man das Maßband so fest es geht, sodass es fast schon platzt. Das Ganze wiederholt man in einem lockeren Zustand.

Diese Maße zeigen an, in welchem Maßraum man sich bewegt. Also:

Brust: stehend (Maßband parallel zum Boden), vornüber (Katze), liegend
Unterbrust: stark eng, locker

 
Die Körbchen-Größe

Wichtig ist nun die Differenz zwischen Brust und Unterbrust.
Hierfür gibt es eine tolle Grafik:

EU (FR|JP) vs. UK: Cup-Größen aus Wikipedia

Differenz (inches) 0 <1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
UK (Austr.|IT) AA A B C D DD E F FF G GG H HH J JJ K KK L
U.S. AA A B C D DD/E DDD/F DDDD/G H I J K L M N O

UK (Australien|Italien) im Vergleich zu USA-Körbchengrößen

Liegt der Unterschied zwischen Brust und Unterbrust bei 33cm (=8,5″), hat man im EU-Bereich K, im UK-Bereich G-GG. Die Größenverhältnisse nach welchen eine neue Cup-Größe bezählt wird, sind länderspezifisch. Im US und UK-Bereich folgt nach jedem Zoll Differenz zwischen Brust und Unterbrust eine neue Körbchengröße, während sich die Cup-Namen jedoch unterscheiden.
Cup-Differenzen: UK/US: 1 Zoll (=2,54 cm) | EU: 2 cm | IT: 2,5 cm (manche Hersteller: 2 cm)

Hersteller produzieren aber nicht immer nach http://en.wikipedia.org/wiki/Clothing_sizes#Standards http://en.wikipedia.org/wiki/ISO_standard#See_also ?>EN 13402-EU-Maß?>, sodass die Werte schwanken können (als Vergleichsquelle eignet sich diese BH-Marken-Vergleichsseite, herRoomVergleich und dieser Marken-Bereich eines Forums). Ein häufiger Fehler ist es, auf UK-Größen z.B. G zu schreiben und das Gleiche dann bei EU ebenso zu schreiben. Diese Größen sind von Grund auf verschieden. Viele Rechner im Internet vereinfachen zudem die Größensuche, haben aber eine enorm fehlerhafte Datenbank (außer sie sind shopspezifisch) und stimmen in kaum einem Aspekt mit offiziell bekannten Werten überein. Daher empfehle ich, bevorzugt nur die folgenden Rechner zu nutzen (habe ich bereits überprüft) oder andere Rechnern vorher mit Tabellenwerten zu vergleichen. Einen sehr authentischen Rechner haben Onlyher.eu links unten, Ewa-Michalak.pl (UK) und Enamora rechts unten. Für US-Größen Alles.pl. Auch hier (UK) gibt es eine super Übersicht. Die eigene UK-Größe sollte man unbedingt kennen, da EU-Größen idR nur bis 23 cm (EU F) Differenz-Brust-Unterbrust und dabei ab 70 cm Unterbrust produziert werden. Abweichende Werte findet man primär im UK-Bereich, aber auch Polen, USA.

 
Rechnerüberblick: EU/UK, EU/UK | UK, UK | US
Markenvergleich: Bratabase | herRoomVergleich | Marken-Forum | Balkonetka.pl
 

Beispielfotos UK: von 80C zu 70H | D und DD | G und GG
Identische Maßsysteme (Brust & Unterbrust): Australien/Neuseeland, EU/Japan, USA/Kanada.
Um beim vorigen Beispiel zu bleiben: 33cm Differenz (Unterbrust 67 cm & Brust 100cm) ergeben

Bsp-Maße EU | JP UK USA FR (BE | ES) Italien AUS | NZ
UB67 B100
65K
30GG
30J
80K
1GG
6GG
UB70 B100
70J
32G
32I
85J
2G
8G

Obwohl es EU-Standards EN 13402 gibt (in UK BS 3666:1982 aus ISO 4416:1981) , produzieren Hersteller abweichend.?>
 

Unterwäsche by Treacle Tart

Das Unterbrustband

Unterbrust-Größen: EU 65 cm = UK 30, EU 70 = UK 32, … Misst man in Zoll/inches so betragen 26″ dem UK-Wert 28, 28″ = 30, 30″ = 32, … Zum Ermitteln, ob ein Unterbrustband wirklich passt, sollte man den BH mit den Cups auf dem Rücken anziehen. Dadurch verfälschen sie durch den Druck der Brust das Ergebnis nicht mehr. Meistens stellt man dann fest, dass das Unterbrustband wesentlich enger sein könnte. Auch sollte man ein paar cm abziehen, da sich die Bänder dehnen. Eine passende Tabelle zu den internationalen Größen:
(wobei Australiens System auf Kleidergrößen beruht)

 

Unterb cm EU | JP UK | USA FR (BE | ES) Italien Austral. | NZ
58-62
60
28
75
0
4
63-67
65
30
80
1
6
68-72
70
32
85
2
8
73-77
75
34
90
3
10
78-82
80
36
95
4
12
83-87
85
38
100
5
14
88-92
90
40
105
6
16
93-97
95
42
110
7
18
98-102
100
44
115
8
20
103-107
105
46
120
9
22
108-112
110
48
125
10
24

 

Kreuzgrößen

… sind Größen, die sich auf das Volumen der Brust beziehen, aber im Namen (Cup und Band) variabel sind. Dadurch kann man abweichende Unterbrustbänder tragen und hat dennoch genug Platz im Körbchen. Diese Methode hilft, auch begehrte BHs zu kaufen, die in der eigenen Größe nicht produziert werden, aber in einer leicht abweichenden Größe vorhanden sind sowie als Anpassmethode bei BHs, die zu lockere oder zu enge BH-Bänder haben.
Bei zu lockeren Bändern wählt man ein kürzeres Band + ein höheres Körbchen,
bei zu engen Bändern: ein längeres Band + ein kleineres Körbchen. Die nahsten Kreuzgrößen von z.B. 30GG sind 28H (UB runter, Cup rauf) und 32G (UB rauf, Cup runter). Ein gleiches Cup-Volumen haben also: 28H, 30GG, 32G, 34FF, 36F, …
 

Passende Online-Shops

Jetzt, wo die BH-Größe bekannt ist, kann man hier einkaufen: 
Die Länderlisten stammen von busenfreundinnen.net 

Großbritannien

Deutschland

Polen

– eBay.co.uk (US|DE)

– Amazon.de (UK|US)

 

Fachgeschäfte zur Anprobe

Mit Bra-Fitting-Beratung: (aus folgendem Thread)

    • 10119 Berlin: Doppel D – Thread
    • 12587 Berlin: BH-Total – Thread
    • 13591 Berlin: Persönliche BH-Beratung (Bra-Fitting) von Manuela – Thread
    • 30171 Hannover: BH Lounge – Endlich passende BHs! BH-Beratung – Website
    • 39104 Magdeburg: Persönliche BH-Beratung (Bra-Fitting) von Maria – Thread
    • 92318 Neumarkt: Dessousís – Thread
  • 1010 Wien: Dessous Avenue – Thread

Großbritannien:

 

Community

Forum: busenfreundinnen.net – Einführung | Balkonetka.pl
Durch dieses Forum fand ich sehr viele Anlaufpunkte und auch die Shop-Linksammlung habe ich von dort. Viel Tolles: Marken-Bereich, Brust-Vermessung, verschiedene Bedürfnisse, BHlogie 
Wenn man nicht mehr weiterweiß, wird man dort fantastisch beraten! Die Mädels halfen mir in Vielem enorm weiter. Ein weiteres Forum ist balkonetka.pl. Die Plattform ist riesig und um dortige Reviews zu lesen, reicht der Google Translator in Chrome völlig.

 

Suchwörter zum Verbessern der BH-Lage

BH-Bandverlängerung
back bra (strap) ex-pander/extender | Bsp
BH-Stütze (bei Trägerausleierung / unpassendem Band)
bra enhancer | Bsp
 
durchsichtige/verschiedene Träger bei Multiway-BHs
transparent/invisible straps
detachable straps | Bsp
by Elmo H. Love
by Tony Buser | CC by-sa 2.0
 
Trägerlos & mehr
multiway:
 removable straps, strapless, back-less, bra breast tape, adhesive stick on bra, strapless tube bra, bandeau | Bsp
Träger-Zusammen-fassung am Rücken
bra shoulder straps converter clip | Bsp
Weiteres Zubehör:
Schulterkissen, Schmuck-träger, Färbemittel, Schlaf-hilfe, Trägerhalter, BH-Bandvertiefung (low back strap converter)