Gute USB-Sticks vor GEMA-Gebühren-Erhöhung

Bild: Bajstock.com

Wie geht PEARL denn bitte ab? 😀 Die wollen wohl bis zum letzten Drücker vor der Gebühreneinführung alles auf den Markt geben, was geht. 
32GB USB-Stick für 4,90€ (ausverkauft)
32GB USB-Stick für 6,90€  – kleinere Form (ausverkauft)

Zur Hardware:
Ich habe mir auch einen geholt und finde die Aktion super. Das ist wohl die letzte Chance auf ’nen günstigen USB-Stick vor der um 1850% erhöhten GEMA-Gebühr-Einführung bei USB-Sticks. Respektable Aktion. Man findet solch große USB-Sticks gewöhnlich nur ab 11€ und dann ist die Schreib- und Leserate katastrophal (hab auf Google Shopping und idealo.de vorbeigeschaut – allen „günstigen“ Sticks haben Schreibraten von 5-6MB/s und nicht 11MB/s). Der hier ist wohl wirklich ein Glückstreffer. Leider nur ein Stick pro Haushalt. Was Besseres habe ich im ganzen Netz nicht gefunden, also passt das ganz gut zur Situation. Wenn wer aber was Besseres gefunden hat: Her damit. 

Und keine Angst, das wird keine Werbeplattform. Ich setze das hier aus gegebenem Anlass rein, für die USB-Stick-Notleidenden.  Originalartikel zum Thema. Ich hab die Aktion allerlei Bekannten empfohlen und es gab auch viele Teilnehmer, weil es wirklich gravierend günstig ist und weil sich nicht alle von der GEMA später immer wieder „abziehen“ lassen wollen, wenn ein USB-Stick-Bedarf bestehen sollte. Wer also noch was will, sollte sich beeilen, denn ab Juli kommt die GEMA-Gebühren-Erhöhung. Mit der Plattform Groupon habe ich nebenbei sehr gute Erfahrung gemacht, ich kann aber nicht für alle Angebote sprechen (viele Fotoshooting-Angebote wirkten sehr amteurhaft, Kulinarisches war umso besser). PEARL hat aber meist recht fesche Produkte.  
Das ist dann wohl das letzte Rückblicksgeschenk einer günstigeren USB-Zeit. PEARL nutzt die Situation eigentlich recht gut. 
 

Zur GEMA:
Je mehr sich vor der Gebühreneinführung USB-Sticks kaufen, desto stärker sinkt der Bedarf, ab Juli noch welche zu kaufen, sodass die GEMA womöglich weniger als erhofft durch die übermäßige Gebührenerhebung bei allgemein sinkendem Umsatz der Produktion einnimmt. 
 

Die Preiserhöhung dank der GEMA geht in ein paar Tagen los. Nochmal zur Erinnerung: Nur 5% der Mitglieder mit den höchsten Einnahmen (kriegen 64% der Gesamteinnahmen) sind privilegiert, dort mitzubestimmen. Kein Wunder, dass kleine Stars keine Demos zu Werbezwecken veröffentlichen dürfen, um sich bekannt zu machen: Die großen Stars müssen es nicht, weil sie schon bekannt sind und genug PR haben – sie interessiert dann primär bei der GEMA wohl wirklich nur, Personen an den Geldbeutel zu gehen. Dafür werden die Kleinen von den Großen bei der GEMA dominiert und eingeschränkt. Alternativen haben sie kaum.

Wer also der GEMA noch mit ihrer Gebührenerhöhung von 1850% eines auswischen will, sollte vorsorgen, um später keinen USB-Stick mehr zu kaufen. Es ist egal wo, aber was Besseres habe ich nicht gefunden – und ich bin Groupon-Fan. 8D

  • Wie funktioniert diese Logistik eigentlich?
    Wird da auf Mengenrabatt spekuliert, damit der Umsatz wieder stimmt oder werden sie den Verlust einstecken müssen um mehr Werbung sowie Kunden zu bekommen?
    Irgendwie habe ich diese Taktik immernoch nicht verstanden…

    • Weltenspur

      Ich schätze Letzteres. Man versucht durch Groupon bekannter zu werden und damit neue Kunden von der Leistung zu überzeugen.
      Wobei noch zu erwähnen wäre, dass die Hälfte der über Groupon eingenommenen Einnahmen an Groupon selbst geht. Sprich, von den 4,90€, die früher 19,90€ ausgemacht haben, kriegt PEARL am Ende 2,45€ pro Stick. Man hofft also darauf, dass es eine gute Werbung war, dass Kunden nebenbei noch etwas kaufen und dass das Unternehmen bekannter wird. Und so gesehen: Vielleicht ist das sogar günstiger als eine Werbekampagne zu starten, die ebenso viele Käufer gewinnt. Wer weiß.
      Als kleine Firma würde ich mich so etwas nicht trauen, als große ist das Risiko kleiner.

      • PR-Agentur

        Ich lese über dieses Groupon-Dingsda zum ersten Mal. Hab auch gerade einen interessanten Artikel gefunden. Ich kenn mich in der Ökonomie nicht so gut aus, aber das sieht doch eher nach Oligarchie aus. Findest du als Groupon-Fan 50% nicht ein wenig zuviel? o_0
        Groupon verdient anscheinend auch an jedem nicht eingelösten Gutschein, indessen behalten sie auch den ganzen Betrag. Ich hab mich jetzt nicht schlau gemacht wieviel eine Werbung kostet, aber naja… wenn ich ein USB-Stick gebraucht hätte, hätte ich sehr wahrscheinlich auch eins gekauft. xD
        (Ich warte auf den 1TB Stick).

        Hier wäre der Artikel:
        Groupon „kann“ ihre Existenz gefährden
        http://www.20min.ch/digital/webpage/story/21069532

        • Weltenspur

          1 TB-Stick? So einen würde ich mir nicht kaufen. Dafür verliert man Sticks viel zu schnell und ob ein Stick mit der Geschwindkeit einer Festplatte mithalten kann – geschweige denn für Vielnutzung durch Schreibvorgänge-Maximum geeignet ist, ist auch sehr fraglich. Und zum Verstauben wäre der Preis zu hoch.
          Schließlich ist das keine SSD, die geeignete Lese- und Schreibvorgänge für solche Verarbeitungsprozesse mitbringt – dafür aber einen sehr, sehr stolzen Preis hat.

          Zu Groupon: Ich sehe das Problem verstärkt in den Kleinbetrieben, die sich darauf einlassen und nicht mit der Menge kalkulieren können. Schalte mal Werbung im Fernsehen – das kostet je nach Uhrzeit viele Hundert Euro und es bringt weder Interessenten noch Käufer zwangsläufig. Hier hingegen kriegt man direkt Kunden. Kleinbetriebe, die sich keine Werbeausgaben leisten können, sollten bei Groupon auch nicht mitmachen. Alle, die ohnehin ein gutes Werbebudget zur Seite legen, profitieren enorm davon. Ich finde Groupon super, aber den Teilnehmern muss auch bewusst sein, worauf sie sich einlassen – denn dann hat jeder sehr viel davon.

          Und es liegt auch am Anbieter, ob er aus den Kunden Langzeitkunden machen kann. Wenn mich eine Leistung überzeugt, bin ich auch bereit beim nächsten Mal den Vollpreis zu zahlen als bei einem mir noch unbekannten Anbieter direkt den Vollpreis zu zahlen und dabei die Katze im Sack zu kaufen.
          Ich habe z.B. damit ein fantastisches Restaurant kennengelernt und würde definitiv wieder hingehen (nur leider ist es zu weit weg und ich habe den Gutschein gekauft, weil ich ohnehin in die Gegend fahren wollte). Es hat mich definitiv überzeugt und ich würde anderenfalls auch ohne Gutschein wieder hingehen. Tolles Essen, tolle Bedienung, alle sehr freundlich, schöne Atmosphäre.

          Mich günstig heranzutasten finde ich sicherer (wenn’s dann schiefgeht, war der Verlust nicht zu hoch) als irgendwo den Vollpreis zu zahlen und danach richtig enttäuscht zu werden. Das ist mir vergleichsweise sehr oft passiert.

          Außerdem kann man sich Groupon viel eher leisten als eine ungewisse Fernsehwerbung, bei der man das Geld vorlegen muss und die preislich schlecht variabel ist. Hier hat man zumindest die Sicherheit, dass Personen darauf anspringen und kann die Anzahl nach eigenem Ausgabeermessen eingrenzen. Und bei der Reichweite, die z.B. Groupon hat, hätte man sich normale Werbeschaltung auf der Plattform als Kleinbetrieb wohl kaum leisten können. Hier wird plötzlich effektive Werbung auch für kleinere möglich, die sich so etwas sonst nie leisten könnten. Allerdings läuft man auch auf ein Risiko zu, wenn man nicht richtig kalkuliert – doch diese Entscheidung muss jeder selbst treffen. Verglichen mit normalen Werbekosten bei solcher Reichweite finde ich die 50% Abgaben nicht unangemessen.
          Ich finde es zudem freundlich von Groupon, dass sie bei Problemen eigene Mitarbeiter als Aushilfe hinschicken. Selbstverständlich ist so ein Verhalten nicht.

  • PR-Agentur

    Ich bin mir nicht sicher, ob die Langzeitarchivierung unterschätzt wird oder ob die Problematik gar nicht so bekannt ist. 1TB „Flash“-Speicher (Single Level Cell) würde all meine Sorgen in Luft auflösen. Vorallem all meine geklauten Samples. Der Preis ist da weniger relevant. Irgendwann wird auch dieser Elektroschrott herabgesetzt. Und wenn nicht; Pech gehabt. Bräuchte da in etwa 5 Stück, um sie 4 mal zu verlieren. Die Geschwindigkeit ist mir nicht so wichtig. Da erledigt man halt in dieser Zeit andere Dinge. Um den Maximum der Schreib-Lösch-Zyklen mache ich mir keine Suppe. Die meisten Sticks werden einmal beschrieben und luftdicht verstaut. 😀
    Das Problem mit der Langzeitarchivierung ist die Haltbarkeit der kopierten-CDs, -DVDs, -BluDingsda und Harddisk. Beim BluRay oder wie das blöde Ding sich nennt, hat nur eine Schutzschicht von 0,x irgendwas Millimeter. Man hat herausgefunden das dieser digitale Scheiben-Mist nicht wirklich lange hält. Es gab auf 3sat so ne Reportage über die Haltbarkeit. In der gleichen Zeit wurden auch einige Zeitungen darauf aufmerksam. Und als das Thema vorbei war, sah man sich anscheinend nicht mehr gezwungen die Leute über dieses Problem aufmerksam zu machen. Hab jedenfalls nichts mehr gehört/gelesen. Luftfeuchtigkeit sollte einem klar sein, trotzalldem ist es mit den Plastikscheiben nicht sicher. Ich wurde stutzig als meine CD nach ein paar Jahren einige Daten nicht mehr gelesen hatte, obwohl es keine Kratzer gab.

    Haltbarkeit von Speichermedien: Wo Daten richtig liegen
    http://www.netzwelt.de/news/75456-haltbarkeit-speichermedien-daten-richtig-liegen.html

    Ein älterer Herr hatte seine CD gut verpackt nach Jahren wieder hervorgeholt. Sehr wahrscheinlich dank der Luftfeuchtigkeit wurde sie total zerfressen. Bei der Festplatte ist so eine Flüssigkeit vorhanden. Wenn sie lange nicht mehr benutzt wird, verhärtet sich diese Sauce und die Festplatte ist nicht mehr lesbar. Bei vielem gebrauch wird die nach Jahren auch den Schirm zumachen. Da ist mir der Stick sicherer, auch wenn ich zur Sicherheit auch dort immer wieder einen neuen Backup erstelle. Und 1TB wäre da gerade richtig. Hatte schonmal wichtige Lieder verloren. Bis heute nicht wiedergefunden.

    Ein einheitlicher Standard für die Flut digitaler Daten
    http://www.3sat.de/page/?source=/nano/bstuecke/119799/index.html

    Ich hab es nie verstanden wieso viele meiner Daten nicht mehr lesbar waren. War auch kein Lautsprecher oder ähnliches in der Nähe.

    Die Daten-Apokalypse naht! 0_O

    Btw vielleicht sehe ich es nicht oder man kann aus irgendwelchen Gründen hier bei den Kommentaren nicht weiter antworten. Keine Ahnung.

    Ahja, die wollen irgendwie mit einer neuen Lasertechnik in irgend so ein Glasdings die Langzeitarchivierung so retten. Habs leider vergessen. Hatte in den Medien auch nichts mehr mitbekommen. Entweder hab ich es übersehen oder es war ein reinfall. :-/

    • Weltenspur

      SSDs SIND festplattengroße Flash-Speicher. 😉 Sie sind aber größer und die Schreibschnelligkeit ist enorm schnell – wesentlich schneller als HDD. Jedoch sind sie so teuer, dass jeder GB schmerzt.
      Der Nachteil ist wie bei USB-Sticks, dass die Anzahl an Schreibvorgängen begrenzt ist. Bei normaler Anwendung sollten sie ein normales Festplattenleben problemlos hinkriegen. Da du ja nur Daten lagern willst, ist nicht einmal das Problem gegeben. Flash-Speicher können zwar sehr lange genutzt werden, haben aber noch ein anderes Problem, wenn man sie stehen lässt.

      Angeblich ist die durchschnittliche Lebenserwartung folgende: CDs halten 5-10 Jahre, DVDs 30 Jahre, Blurays 30-50 Jahre, HDDs 5-10 Jahre, Magnetband bis 30 Jahre, elektronische Datenträger (also Flash-Speichermedien) 10 Jahre, wenn die Zellen nicht genutzt werden. Ich habe außer CDs noch nichts so lange herausgefordert oder genutzt, da ich Daten nur auf Festplatten halte – sind schließlich komfortabler und günstiger. Die sind mir in meinen 12-16 Jahren PC-Nutzung dauernd aufgrund von Vielnutzung gecrasht, da ich sie gerne überlaste, bis das Filesystem hopps geht.

      So ein Drama wegen Liedern und sonstigen Sachen, die man problemlos immer wiederkriegen kann? Und alles, was du je bestellt hast, ist auch meist in den Kunden-Konten archiviert und aufrufbar – sprich Lizenzen und mehr.
      Bei persönlichen Sachen kann ich das Drama verstehen, aber bei allem, was man sich im Internet wiederherstellen kann, mache ich mir weniger Sorgen.
      Wenn du was Langlebiges haben willst, nutz‘ RAID-Festplatten – die gibt’s auch in der 1TB-Variante. Hierbei werden zwei Festplatten parallel beschrieben. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine überlebt, ist somit höher.
      Ebenso gibt es kostenpflichtige Backup-Hoster im Netz sowie auch allerlei kostenlose Cloud-Services.

      Wozu eigentlich Langlebigkeit? Alle paar Jahre holt man sich sowieso bessere Speichermedien, auf die man alte Dateien kopiert und von den alten Speichermedien muss man sie ja nicht löschen – also quasi Backup-Nutzung.
      Langlebige Speicherung macht eher Sinn, wenn man mit den Daten erst in vielen Jahren wieder etwas zu tun haben will und sie ohnehin sonst nicht nutzt. Aber wer braucht so etwas? Institute bestimmt, aber Privatanwender schaffen meist gar nicht so viel Eigenes, das sie auch noch für immer wegsperren wollen und wo es nicht ausreicht, dass die Daten einfach 3-4x auf verschiedenen Festplatten rumfliegen.

      Und selbst wenn eine Festplatte draufgeht, kommt man mit Recovery-Daten und Linux dran. Vorausgesetzt, es ist nur das Filesystem gecrasht und nicht zu viele Segmente kaputt.

      • Ein Halbleiterlaufwerk hat nicht denselben Luxus wie eine USB. Ich möchte da keine Panini-Karten. Wie schon erwähnt, ist mir die Geschwindigkeit echt egal. Die Lebenserwartungen sind für mich zu pauschal, da mir die Sony-CD sowie eine Festplatte etwas anderes gezeigt haben. Und ich gebe immer sorg zu diesen diffizilen Mist-Geräten. Es gibt einige Lieder die nicht mehr bestellbar sind. Viele Lieder die ich höre werden auch nicht mehr neugepresst. Indessen auch persönliche Lieder bei mir das Zeitliche gesegnet haben. Keine Ahnung wieviele Neupressungen bei deinen Lieblingskünstler so auf die Beine gestellt wird, bei mir sieht es jedenfalls nicht so gut aus.
        Die 10-30 Jahren schockieren mich jetzt ein wenig, da in der Reportage etwas ganz anderes erzählt wurde. *grml* Ich dachte es würde nur das Lösch-Zyklus berechnet.
        Und ich kauf mir selten etwas neues, wenn ich es nicht für nötig halte. Fast alle die ich kenne, brauchen immer das Neuste und Schnellste. In dieser Wegwerfgesellschaft wird das stumpfsinnige langsam alles als normal definiert.
        Nerf mich immernoch über den Verlust „meiner“ Lieder. Dieser digitale Mist…
        Ich kauf mir bald alle Lieder auf Vinyl + Vinyl-Pressmaschine! -.-

        • Weltenspur

          Man findet doch so gut wie jedes Lied bei Lastfm (und seien es polnische oder russische Lieder aus den 20ern). Eine Anleitung habe ich hier geschrieben.
          Oder kurz:

          Chrome Portable + folgendes Plugin: Last.fm free music player
          Nun einen Account bei lastfm.de anlegen. Mit dem Plugin kann man jetzt per neben den Titeln auftauchende blaue Play-Buttons so viel Musik hören, wie man will! Einzelne Lieder und Playlists sind komplett anhörbar! Ein fantastisches Plugin, das quasi die gesamte Lastfm-Datenbank viel flexibler anhörbar macht.

          Entsprechende Downloader/Aufnahmeprogramme gibt es im Netz bestimmt auch. Wer diese nicht offline braucht, ist auch so wunderbar bedient.


          Zur Wergwerfgesellschaft: Produkte werden heutzutage geradewegs so gebaut, um nur die Garantiezeit zu überstehen – also durchaus aufs Wegwerfen getrimmt. Wenn man nicht alles selbst baut (und das kann man gewöhnlich nicht), kommt man kaum drum rum. Daher verübel ich anderen die Wegwerf-Mentalität nicht. Warum auch? Als Konsument kommt man nicht drum rum (und Firmen, die Langlebiges anbieten, gehen pleite). Der Sinn einer Sache ist nicht das Behalten, sondern die Freude oder Hilfe, die sie einem gegeben hat. Umwelttechnisch ist’s ein Problem – aber wirtschaftlich würden andernfalls Pleiten folgen und unsere Situation würde sich erheblich verschlechtern.

  • Ist lieb von dir, aber das Problem ist vorallem (oder vielleicht nur) bei den Indie-Labels.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Independent-Label#Labelpolitik_ab_den_1980er_Jahren
    http://www.last.fm/search?q=ChillTown+Cartel&type=all
    Auf YouTube sind auch immer dieselben Lieder vorhanden.
    Vielmals hat man auch gegenseitig Demos untereinander getauscht. Da wirft einem noch die Frage auf, unter welchem Namen die Lieder geklaut wurden.
    Trotzalldem verwende ich es jetzt mal. Ist echt praktisch. 🙂

    „“Normalerweise beißt es sich mit der Portable-Version.““
    Hattest du da Propleme? Wenn ja; wie, wo, was? Absturz?
    Bei mir läufts wunderbar.

    Zu der geplanten Obsoleszenz bspw Kapitalismus wird der Müll ja sozusagen gezwungen. Und der Mythos vom ewigen Wachstum wird so oder so zusammenbrechen. Was danach kommt ist unklar. Sehr wahrscheinlich wird der systematische Wahnsinn von vorne anfangen. Naja, immerhin besser als die totale Diktatur.

    Kommst du aus Polen? Russland?
    Betreff Linguistik: Ist der Unterschied zwischen russisch und polnisch groß?

    http://www.youtube.com/watch?v=5fPPsNIuZgo&feature=BFa&list=PLD47904B9A9064370
    In den Kommentaren steht da:
    В интернетах не могу найти никак
    Google Translator übersetzt es mit:
    In den Internets kann nicht einen Weg finden,

    Und ich „finde“ den Sinn dieser Übersetzung nicht.

    • Weltenspur

      Das Problem mit dem Plugin gibt es nicht mehr, seitdem es aktualisiert wurde, daher habe ich die Schrift nun halbdurchsichtig gemacht.
      Bei der Anleitung ging es mir darum, aktuelles Chrome neben altem Portable Chrome zu nutzen, da das Plugin nur mit dem alten Chrome klar kam und nicht aktualisiert wurde. Ich wollte aber nicht dauernd das alte Chrome nutzen, sondern parallel eine aktuelle Version haben. Nun funktioniert es nicht, wenn man ein installiertes Chrome parallel mit einem Portable Chrome nutzt. Also habe ich mir Chrome Canary geholt, um neben der Portable-Version ein aktuelles Chrome zu haben. Da Chrome Canary aber für Entwickler gedacht ist, ist’s sehr buggy und kann auch nicht als Standardbrowser eingestellt werden. Mit der Anleitung im Beitrag kann man dieses Problem umgehen, indem man mit einem Miniprogramm (falls man suchfaul ist) in der Registry eben doch erzwingt, dass Canary der Standardbrowser ist.
      Das Problem gibt es also nur, wenn man zwei verschiedene Chrome-Versionen nebeneinander will.
      Da das Plugin aktualisiert wurde, ist es nun auch mit dem aktuellen Chrome kompatibel. Dadurch braucht man keinen Umweg mehr, um nebenher das aktuelle Chrome zu nutzen.

      Zu Russisch und Polnisch: Sprachlich ist die Ähnlichkeit groß, schriftlich ist’s wieder ganz anders. Kann man eine der Sprachen, versteht man auch bruchstückhaft die andere. Gleiches bei Tschechisch, Ukrainisch und Slowakisch. Ist ein wenig so wie mit Italienisch und Spanisch oder Dänisch und Deutsch. Selbst Spanisch und Französisch sind ähnlich, aber wesentlich schwächer als Spanisch und Italienisch. Alle Sprachen sind sehr Latein basiert, auch Englisch, sodass man sich gewöhnlich alles herleiten kann, wenn man entweder Latein kann oder ein paar der anderen Sprachen querbeet spricht. Deutsch ist aber weniger Fremdwörter lastig, die ja meist aus dem Lateinischen kommen. Dadurch ist hier die Herleitung für Fremdsprachler etwas umständlicher als z.B. in den östlichen Sprachen, die stark auf Fremdwörter aufbauen und weniger eigene Wörter besitzen.
      Ich höre nebenbei auch ukrainische Musik & allgemein aus allerlei Sprachen. 😉 Russisch und Polnisch waren nur ein Beispiel. Aber ich mag auch den Klang östlicher Sprachen und z.B. Spanisch und Französisch gerade beim Singen – weniger wischiwaschi wie Englisch und damit betonter, klarer, klanghafter und definierter und nicht eine Brühe. Merkt man im Direktvergleich z.B. bei Disneyliedern auf Youtube.

      Sinngemäß heißt’s „Im Internet findet man nichts [dazu]“.
      Wortwörtlich: „Im Internet nicht kann finden keineswegs“
      „В интернетах“ Im Internet
      „не могу найти“ nicht kann finden (also: kann ich nicht finden) | ES, IT & Ost-Sprachen nutzen keine Personalpronomen
      „никак“ keineswegs (also: keine Möglichkeiten/Wege/Erklärungen)
      Doppelte Verneinung ist nicht wie im Deutschen eine Bejahung, sondern eine definitive Verneinung. Trifft neben Russisch auch auf Italienisch, Spanisch und Polnisch zu. Französisch hat hingegen eine ganz eigene Verneinungsart.

      • PR-Agentur

        Die Erklärung der Sprachen war sicherlich nett gemeint, aber spätestens Morgen habe ich es wieder vergessen. :S *
        Es gibt zwar solche Leute, aber ich könnte auch nicht jeden Tag den gleichen Brei hören.

        „(2 Tage noch)“
        Wurde da jetzt zuwenig verkauft oder einfach falsch berechnet? Oder Beides? 🙂

        * Droht uns die „digitale Demenz“?
        http://www.heise.de/tp/artikel/25/25483/1.html

        • Weltenspur

          Der 2-Tage-Stick ist jetzt ein anderer, ein kleinerer, aber auch mit 32 GB. Der grüne Stick ist hingegen wohl wirklich auf Groupon ausverkauft. Mir gefällt er persönlich besser als der kleine.

          Zur digitalen Demenz: Ich finde es heute besser als früher. Früher hat man sich vielleicht mehr gemerkt, dafür hat man heute die Möglichkeit sich eher auf Prozesse zu konzentrieren statt auf auswendig gelernte Kleinigkeiten zu setzen – die übernimmt der PC. Zudem: Was bringt einem Gedächtnis, wenn man sich zu Hauf Falsches merkt? Gerade weil man stets nachschauen muss, findet man neue Quellen, neue Entwicklungen und neue Blickwinkel zu einer Sachlage, die das alte Bild komplett als falsch entlarven kann. So ist man viel aktueller dabei und verrennt sich weniger in alten Irrglauben.